Anna Katharina Hahn
Aus und davon - Roman

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CH: 34,50 sFr

Erschienen: 18.05.2020
Gebunden, 308 Seiten
ISBN: 978-3-518-42919-8
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Um Himmelswillen, wo bleibt der Junge? Als ihr kleiner Enkel Bruno nicht zum Essen kommt, meint Elisabeth, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Ihre Tochter Cornelia hat sich von ihrem Mann getrennt und nimmt eine »Auszeit« in Pennsylvania. Stella, Brunos hinreißende ältere Schwester, treibt sich mit ihren Peers irgendwo in der Stadt herum. Und Bruno ist einfach weg. Unerreichbar. Einmal noch wollte Elisabeth Verantwortung übernehmen, Cornelia vier Wochen lang alles abnehmen, ohne Wenn und Aber. Doch seit dem Schlaganfall ihres Mannes ist der alte Schwung hin, und helfen kann ihr keiner.

Anna Katharina Hahn entfaltet ein weites Panorama zwischen den Generationen, die einander immer weniger zu sagen haben. Da sitzt Elisabeth mit ihren Enkeln in Stuttgart, dessen Überfluss nicht mehr zu den Nöten der Menschen in ihrer Umgebung zu passen scheint. Auf der anderen Seite meldet sich ihre Tochter aus dem flirrenden Manhattan oder den Weiten eines provinziellen Hinterlands. Durch Bilder und Textnachrichten, die um die halbe Welt geschickt werden, scheint das alles irgendwie zusammenzuhängen. Doch was nützt das, wenn ein Kind nicht nach Hause kommt? Aus und davon ist der Familienroman des 21. Jahrhunderts.

Pressestimmen

»Ja, eine pietistisch und feministisch inspirierte Familiengeschichte ist Aus und davon auch, aber vor allem ist der Roman eine böse, satirische, schwarzromantische Fantasie in Callots oder eben hoffmannscher Manier. Zubereitet mit viel Mehl, Milch und Hefebrocken und größter Könnerschaft.«

Hubert Winkels, DIE ZEIT

»Das Stuttgarter Kleinbürgermilieu taugt nicht nur für gute ›Tatort‹-Stoffe – es füllt auch immer wieder so starke Bücher wie die von Anna Katharina Hahn. In Aus und davon erzählt sie von einer Reisebürobesitzerin und ihrer alleinerziehenden Tochter und verwebt aufs Klügste die lokalen Eigenheiten mit den Wirren der Liebe.«

stern

»Aus und davon ist ein großer Roman voller Querverweise, und es gibt immer ein Bündel an Gründen, warum die Figuren handeln, wie sie es tun.«

Claudia Voigt, DER SPIEGEL

»Die Leiblichkeit des Menschen anzuerkennen, bedeutet auch zu sehen, dass sie Anwesenheit fordert. Dazu braucht es ein anderes Menschenbild, den Tieren näher als den Androiden, wie es Anna Katharina Hahn in ihrem klugen Roman zeichnet.«

Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung

»Mit ihrem neuen Buch Aus und davon  setzt Anna Katharina Hahn ein Projekt fort, das sie 2009 mit Kürzere Tage begonnen hat: das feinmalerische Panoramaporträt bildungsbeflissener Stuttgarter Kleinbürgermilieus. Ihr Zugriff ist geprägt von einem mit beträchtlicher Virtuosität durchgehaltenen Naturalismus ...«

Stephan Wackwitz, taz. die tageszeitung

»Hier sitzt jeder Satz, jede Szene, und erzählt etwas über uns und die anderen, oder besser: über die einen und die anderen.«

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

»Aus und davon ist ein beeindruckender, unbedingt lesenswerter Roman, der vom Zusammenbruch bürgerlicher Sicherheiten erzählt.«

Franziska Wolffheim, Der Tagesspiegel

»Ein stilles, aufmerksames, lebenskluges Buch.«

Welt am Sonntag

»Anna Katharina Hahn erzählt in ihrem erbarmungslos guten Roman Aus und davon vom Ausnahmezustand namens Familie.«

Brigitte Mom 3/20

»Das macht Anna Katharina Hahns subtile Kunst aus: Es geht nicht darum, die Menschen zu durchschauen, sondern sie wirklich zu sehen. Auch in Aus und davon werden mit grossartiger Detailschärfe eher Gewohnheiten beschrieben als Eigenschaften. ... Wer in hundert Jahren etwas über das deutsche Familienleben erfahren will, etwas darüber, wie es einmal war, der lese dann Aus und davon

Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung

»Mit Aus und davon hat Anna Katharina Hahn einen kunstvoll komponierten Familienroman vorgelegt, klug und durchdacht.«

Theresa Hübner, SWR 2

»Je ge­nauer man sich in die fein gezeichneten Details und charakteristischen Zufallig­keiten dieser in raffinierten Perspektiv­wechseln entfalteten kleinen Welt rund um die Ostendstraße vertieft, desto stau­nenswerter erscheint die thematische Fülle, die Anna Katharina Hahn mit beiläufi­ger Grazie organisiert.«

Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

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