Rachel Cusk
Danach - Über Ehe und Trennung

Aus dem Englischen von Eva Bonné
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Erschienen: 18.05.2020
Gebunden, 187 Seiten
ISBN: 978-3-518-42914-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Rachel Cusk hat ein zutiefst persönliches und hochpolitisches Buch geschrieben – einen skandalträchtigen Bericht über die gewaltigen Folgen und Nebenwirkungen ihrer eigenen Trennung.

Sie erzählt von der heiklen Entscheidung, direkt nach der Geburt der Töchter als Schriftstellerin weiterzuarbeiten, während ihr Mann, zuvor erfolgreicher Fotograf, Töchter und Haushalt übernimmt. Eine unkonventionelle Konstellation, schwierige Umstände, dann die Krise, bald darauf die Trennung. Schonungslos geht sie dabei mit sich ins Gericht, spricht über die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten.

Was genau passiert da, wenn so eine Ehe kollabiert? Wenn man nicht mehr die Hälfte eines Paares ist, sondern nur noch man selbst, eine Frau, einzeln und heillos gebrochen? Man fällt aus allen traditionellen und ideologischen Rollen und Bezügen und legt vollends die gewohnten Kostümierungen ab. Darin liegen Schmerz und Anlass zu bohrenden Zweifeln. Aber auch die Möglichkeiten zu einer – befreienden? – Selbstbefragung.

 


 

Aus dem Buch

»Ich erzähle, dass ich Z durch mein Haus geführt, Blumen gekauft und ihm ein schönes Mittagessen gekocht habe, wie ein kleines Land, das sich um eine Invasion bewirbt.«

Pressestimmen

»... es lohnt sich, Cusks Geschichte zu folgen. Einer­seits, weil man an ihr die eigene Haltung schärfen kann. Andererseits, weil sie die Herausforderung, Kinder großzuziehen, so klar benennt. Denn echte Gleichberech­tigung - das zeigt dieses Buch so tragisch wie manchmal urkomisch - scheitert noch immer daran, diese Aufgabe allgemein und in ihrem ganzen Ausmaß anzuerkennen.«

Katharina Kluin, stern

»Hochaktuelle Lektüre und der Schlüssel zum Werk einer großartigen Autorin.«

Claudia Kramatscheck, Deutschlandfunk Kultur

»Am Ende dieser intelligenten Prosa siegt die Zentralgewalt und ordnet, was nicht geordnet werden kann.«

Adam Soboczynski, DIE ZEIT

»Das Schöne und Traurigste, das Provokative an diesem fordernden, herausfordernden Buch – es gibt keine Eindeutigkeit, keine Gerechtigkeit, kein Wahr und Falsch. ... Nach dem Danach kommt eine neue Art des Erzählens.«

MDR

»Rachel Cusk findet Worte für Dinge, über die die meisten nur schweigen können ... «

Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag

»[Rachel Cusks] Heldinnen sind Figuren, die irren ... das ist kaum zum Aushalten, das kann nur Literatur.«

Sandra Kegel, 3sat Buchzeit

»[Rachel Cusks] Bücher sind große Leseerfahrungen für alle, die Literatur als ein Mittel zu schätzen wissen, um mit den Befremdlichkeiten des Lebens besser zurechtzukommen.«

Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel

»Ra­chel Cusk erzählt von [den] Dramen, de­nen sich die Heldin sehr direkt immer wieder selbst stellt und ihr eigenes Scheitern stets neu hinterfragt, mit einer charmanten Leichtig­keit.«

Julia Gaß, Ruhr Nachrichten

»Danach ist ohne Zweifel ein Meisterwerk des autofiktionalen Essays, das mehr schmerzt, als man es wahrhaben möchte, das aber an Stellen versöhnt, an denen man es am wenigsten vermuten würde.«

Tom Wohlfarth, der Freitag

»Dieses Buch ist ein Trost für alle, die in den Trümmern einer gescheiterten Beziehung leben müssen.«

The Guardian

»Eine mitreißende Erforschung von Geschlechterrollen im Kontext von Ehe und Familie, und wie deren Auflösung einen Menschen verändern kann.«

The Washington Post

»Rachel Cusk ist das weibliche Pendant zu Karl Ove Knausgård: Kaum eine Schriftstellerin betrachtet das eigene Leben so intensiv und schonungslos.«

myself Mai/Juni 2020

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