Attila Bartis
Das Ende

Roman Aus dem Ungarischen von Terézia Mora
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D: 32,00 €
A: 32,90 €
CH: 42,90 sFr

Erschienen: 09.10.2017
Gebunden, 751 Seiten
ISBN: 978-3-518-42763-7
Auch als eBook erhältlich


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ORF-Bestenliste
 

Inhalt

András Szabad wächst in einer ungarischen Kleinstadt auf, innig geliebt von seiner Mutter, einer Bibliothekarin. 1956 wird sein Vater wegen Teilnahme am Aufstand verhaftet. Als er nach drei Jahren völlig gebrochen nach Hause kommt, stirbt die Mutter – das Ende einer Kindheit. Mit dem Vater zieht er nach Budapest, und András entdeckt das Fotografieren. Die Kamera wird seine Leidenschaft, das Organ, mit dem er der Welt auflauert, sie sich vom Leib hält und aufs Bild bannt. Nie lässt er sie los, die Kamera ist immer dabei, auch wenn er sich verliebt.

Als er Jahrzehnte später vom Unfalltod Évas erfährt, einer nach Amerika emigrierten Pianistin, mit der ihn eine Amour fou verband, beginnt er sein Leben niederzuschreiben – kurze Episoden, gestochen scharfe Dialoge, wie in einem Kammerspiel. Eine unheimliche Kälte und Einsamkeit durchweht diesen Künstlerroman, der um die Frage kreist, woher die Gewalt und die Verletzlichkeit kommen, die András in sich spürt.

»Schöner hat lange niemand mehr von der Düsternis erzählt«, schrieb die FR über Attila Bartis und seinen Roman Die Ruhe. »Unerklärlich die atemberaubende Stilsicherheit« (ZEIT) des jungen Autors, seine »Leichtigkeit im Umgang mit der Last der Geschichte« (NZZ). Fünfzehn Jahre hat Attila Bartis an seinem nächsten Roman gearbeitet: Das Ende ist sein opus magnum: ein Werk, das mit unerbittlicher Genauigkeit von erotischer Abhängigkeit, Lüge und Erpressung erzählt.

Aus dem Buch

»Wer in den Menschen keinen Trost finden kann, für den ist auch Gott nur eine Kulisse.«

Pressestimmen

»Fünfzehn Jahre hat Attila Bartis an seinem Roman gearbeitet. Entstanden ist ein Meisterwerk, erzählt mit dem dunklen Blick eines Fotografen.«

Lennart Laberenz, der Freitag

»Es gibt Bücher, bei denen man weiß, dass sie für einen gemacht sind, weil sie in einem genau den Punkt treffen, der schmerzt, ihre Widerhaken dort einbohren und einen mit sich in die Tiefe ziehen.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Lange ist kein Künstlerroman mehr so integral erzählt worden wie dieser.«

Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Im Einfangen trüber Stimmungen ist Attila Bartis ein Meister. ... Dieser Roman ist kein Muntermacher. Aber wenn man sich auf die ganzjährige Novemberstimmung eingelassen hat, nimmt er einen bald gefangen.«

Norbert Mappes-Niediek, Frankfurter Rundschau

»Attila Bartis' Roman Das Ende ist ein kaleidoskopisches Wunderwerk.«

Wolfgang Höbel, Literatur SPIEGEL 2/2018

»Ein grandioses Stück Literatur ist Attila Bartis mit Das Ende gelungen.«

Guy Helminger, Tageblatt, Luxemburg

»Ein Roman, den man mehr als einmal lesen sollte.«

Gisela Erbslöh, SWR2

»Die Angst quillt aus vielen Szenen des ganz wunderbaren, bohrenden, mitreissenden Romans Das Ende von Attila Bartis.«

Lennart Laberenz, WOZ - Die Wochenzeitung

»Bartis hat ein unheimliches Gefühl für die morbiden Seiten der menschlichen Existenz ... .«

Erika Achermann, St. Galler Tagblatt

»Bartis ... liefert mit diesem dickblütigen Roman ein düsteres, messerscharf formuliertes Kammerspiel, in dem die Erinnerung zum letzten Haltegriff eines aus der Spur geratenen Lebens wird.«

Bernd Melichar, Kleine Zeitung

»Der Roman ist neben vielem anderen eine literarische Reflexion über Fotografie und vollbringt das Kunststück, experimentelle Blickwinkel auf Erzählen und Erinnerung mit erotischer Aufladung und atemloser Spannung zu verbinden.«

Dorothee Frank, ORF

»Das Ende ist ein Buch, das einen noch lange nicht entlässt, wenn man an sein Ende gekommen ist.«

Cornelius Hell, ORF - Ex libris

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