Elke Erb
Das ist hier der Fall - Ausgewählte Gedichte

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Steffen Popp und Monika Rinck
Leseprobe » Bestellen »


D: 20,00 €
A: 20,60 €
CH: 28,90 sFr

NEU
Erschienen: 26.10.2020
Bibliothek Suhrkamp 1520, Gebunden, 210 Seiten
ISBN: 978-3-518-22520-2

SWR-Bestenliste

Inhalt

2020 – das dichterische und essayistische Werk von Elke Erb geht in das fünfte Jahrzehnt. Was im Jahr 1975 mit dem Band Gutachten begann, setzt sich bis in die Gegenwart fort: Gedichtverdacht heißt der jüngste Band aus dem Jahr 2019. Dazwischen liegen mehr als fünfzehn Veröffentlichungen, in denen Elke Erb nicht nur neue Schreibweisen, sondern auch neue Gattungen verwirklichte, das essayistische Langgedicht, die poetische Selbstreferenz, das Prosagedicht, alle Fraktale des Kommentars. »Ich studierte und entkräftete die hierarchisch spaltenden Tendenzen des linearen Schreibens …, so dass vorher stumm- (dunkel-) gebliebene Zusammenhänge im sprachlichen Spiegel erschienen und sich aus ihnen neue Zusammenhänge (Erkenntnisse, Aspekte, Einsichten, Überblicke) fortschreitend bildeten«, beschreibt Elke Erb im Jahr 1988 ihr Verfahren.

Aus diesem unverwechselbaren und eigenständigen Lebenswerk, das noch lange nicht beendet ist, haben Steffen Popp und Monika Rinck eine Auswahl zusammengestellt – angefangen mit ersten Arbeiten bis hin zu Erbs jüngsten Gedichten, die zu dem Lebendigsten und Innovativsten gehören, was die deutschsprachige Lyrik derzeit zu bieten hat.

Pressestimmen

»Die Gedichte aus über fünfzig Jahren Schreibarbeit wirken wie neu.«

Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung

»Was dieses Werk wirkungsmächtig gemacht hat und weiter wirkungsmächtig machen wird, ist die penible, hochbewusste Spracharbeit, die es leistet und vorführt.«

Eberhard Geisler, Frankfurter Rundschau

»Der klug editierte Band im Suhrkamp Verlag würdigt nun dieses nachhaltige Lebenswerk einer Dichterin, die allerdings nie schulbildend sein wollte. Ihre Literatur ist vielmehr als Aufforderung zur lyrischen Selbstermächtigung, als Absage an den kleinsten gemeinsamen Nenner zu verstehen ...«

Carsten Otte, SWR

Kommentieren