Sigrid Damm
Das Leben des Friedrich Schiller - Eine Wanderung

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Erschienen: 30.10.2006
insel taschenbuch 3232, Taschenbuch, 556 Seiten
ISBN: 978-3-458-34932-7

Inhalt

Nicht Friedrich Schillers Werke sind der Gegenstand dieses Buches, sondern die Umstände und die Bedingungen ihrer Entstehung, der Alltag eines Schriftstellers, Gelehrten und Theatermannes. Sigrid Damm sucht bei ihrer Wanderung die Orte von Schillers viel zu kurzem Leben auf. Es ist ein überraschend kleiner Raum; Schiller hat nie die Schauplätze seiner Dramen - Frankreich, Schottland, die Schweiz - gesehen, nie Italien, hat niemals an einem Meer gestanden. Geldmangel hat sein Leben geprägt. Schiller war einer der ersten Autoren, der einen wesentlichen Teil seiner Einkünfte als freier Autor zu bestreiten versuchte und somit gezwungen war, sich im kommerziellen Literaturbetrieb zu behaupten, ungeachtet dessen, daß er auch der citoyen war, der Ehrenbürger der Französischen Revolution, und der Mann, den Kaiser Franz II. in den »heiligen römischen Reichs-Adelstand« erhob.
Bei aller äußeren Kargheit war dieses Leben dennoch kein ›Leben im Kleinen‹. Der Mensch, dessen Lebensspuren Sigrid Damm folgt, spricht nicht nur von »Freiheit«, er ist frei, innerlich unabhängig. Die Räume, die seine Gedanken durchschreiten, kennen keine Grenzen. Ein verbindlicher Mann ist der Autor der Räuber auch später nicht geworden. Er war eher ein Mann des schroffen Urteils, dabei ein fürsorglicher Sohn und Vater, fähig zu dauerhafter Freundschaft, zu Frauen wie zu Männern. Seine Freundschaft zu Goethe nannte er das wohltätigste Ereignis seines ganzen Lebens: sieben Wartejahre, in denen Goethe ihm die kalte Schulter zeigte; dann in den letzten Lebensjahren die Erfüllung einer Arbeitsgemeinschaft, auch sie nicht frei von Spannungen.

 »Sigrid Damms Stil, der gewollte Subjektivität mit der scheinbaren Objektivität der Originalzitate vermischt, vermittelt dem Leser ein Gefühl der Aufrichtigkeit und Authentizität.« ...

Inhalt

Nicht Friedrich Schillers Werke sind der Gegenstand dieses Buches, sondern die Umstände und die Bedingungen ihrer Entstehung, der Alltag eines Schriftstellers, Gelehrten und Theatermannes. Sigrid Damm sucht bei ihrer Wanderung die Orte von Schillers viel zu kurzem Leben auf. Es ist ein überraschend kleiner Raum; Schiller hat nie die Schauplätze seiner Dramen – Frankreich, Schottland, die Schweiz – gesehen, nie Italien, hat niemals an einem Meer gestanden. Geldmangel hat sein Leben geprägt. Schiller war einer der ersten Autoren, der einen wesentlichen Teil seiner Einkünfte als freier Autor zu bestreiten versuchte und somit gezwungen war, sich im kommerziellen Literaturbetrieb zu behaupten, ungeachtet dessen, daß er auch der citoyen war, der Ehrenbürger der Französischen Revolution, und der Mann, den Kaiser Franz II. in den »heiligen römischen Reichs-Adelstand« erhob.
Bei aller äußeren Kargheit war dieses Leben dennoch kein ›Leben im Kleinen‹. Der Mensch, dessen Lebensspuren Sigrid Damm folgt, spricht nicht nur von »Freiheit«, er ist frei, innerlich unabhängig. Die Räume, die seine Gedanken durchschreiten, kennen keine Grenzen. Ein verbindlicher Mann ist der Autor der Räuber auch später nicht geworden. Er war eher ein Mann des schroffen Urteils, dabei ein fürsorglicher Sohn und Vater, fähig zu dauerhafter Freundschaft, zu Frauen wie zu Männern. Seine Freundschaft zu Goethe nannte er das wohltätigste Ereignis seines ganzen Lebens: sieben Wartejahre, in denen Goethe ihm die kalte Schulter zeigte; dann in den letzten Lebensjahren die Erfüllung einer Arbeitsgemeinschaft, auch sie nicht frei von Spannungen.

 »Sigrid Damms Stil, der gewollte Subjektivität mit der scheinbaren Objektivität der Originalzitate vermischt, vermittelt dem Leser ein Gefühl der Aufrichtigkeit und Authentizität.« Focus

»Sigrid Damms Wanderung ist das schlichteste und zugleich kunstvollste Buch über Schiller seit langem, eine Studie von wunderbarer Intensität, leicht, fesselnd, eindringlich und gerecht. Wer die Neugier der Autorin teilt und diesem Dichter ganz nah kommen will, ist in dem sympathischen Buch bestens aufgehoben.« Neues Deutschland

 »Die biographische Methode der Autorin ist aufwendig und überzeugend.« Financial Times

»Die Autorin hat viel Interessantes und nicht nur sattsam Bekanntes zutage gefördert.« Frankfurter Rundschau

»Ein Buch ohne sieben Siegel, das sich gut lesen, aber nicht schnell auslesen läßt.« Der Literat

»Aus den Bruchstücken ihrer Recherchen, allerlei Assoziationen, eigener Erfahrung und Vorstellung hat sie eine Montage gebastelt, die vor Intelligenz funkelt.« Leipziger Volkszeitung

»Mehr Leben kann man einem Klassiker nicht einhauchen!« Brigitte

»Ein gut lesbares, mehr noch, ein ungewöhnlich unterhaltsames Buch ... Selbst Schiller-Kenner erfahren hier viel Neues.« Marcel Reich-Ranicki

120.000 verkaufte Exemplare im Hardcover

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