Jean-Michel Guenassia
Der Club der unverbesserlichen Optimisten - Roman

Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
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Erschienen: 12.03.2018
suhrkamp taschenbuch 4862, Flexcover, 964 Seiten
ISBN: 978-3-518-46862-3

Inhalt

Paris in den 1960er Jahren. Der junge Michel taucht ein in ein ganz neues Leben: Er entdeckt die Welt des Rock’n’Roll, atmet die Luft der Intellektuellen und Literaten, die mit Gitanes-Zigaretten und Sartre-Bändchen in den Cafés und auf den Boulevards eine neue Zeit diskutieren.

Eines Tages stößt er im Hinterzimmer eines Bistros zufällig auf den Club der unverbesserlichen Optimisten. Hier trifft er auf Menschen, die zu Freunden werden, zu Vertrauten und Begleitern. Als er schließlich seine erste große Liebe erlebt, verändert sich alles …

 

Im Original erschienen unter dem Titel Le Club des Incorrigibles Optimistes (Albin Michel).

Im handlichen Geschenkbuchformat: 9,2 cm x 14,4 cm
In bedruckter Leinenausstattung mit Lesebändchen

Pressestimmen

»Der Franzose Jean-Michel Guenassia hat mit Der Club der unverbesserlichen Optimisten den Roman einer Epoche vorgelegt. Er schildert die intellektuelle Welt der Pariser Nachkriegsjahre.«

Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung

»Selbst wer noch nie einen Fuß in den Jardin du Luxembourg gesetzt hat, wird diesen zwischen Melancholie und ›élan vital‹ changierenden Roman mit Gewinn lesen.«

Rainer Moritz, DIE WELT

»Die Weltgeschichte wird in diesem spannenden, vielstimmigen und immer wieder berührenden Buch auf ihre Konsequenzen für den einzelnen Menschen hin abgeklopft. So werden die hohlen Versprechungen der Ideologen unweigerlich genauso entlarvt wie die irrsinnig leichte Verführbarkeit so vieler Zeitgenossen.«

Christoph Vormweg, Deutschlandfunk

»Guenassias Roman, in Frankreich mit dem Prix Goncourt des Lycées ausgezeichnet, ist ein sensibler Bericht über das jugendliche Erwachen in einer politisch turbulenten Zeit und ein facettenreiches Porträt der französischen Nachkriegsgeneration.«

Anke Breitmaier, Eßlinger Zeitung

»Der Club der unverbesserlichen Optimisten ist vieles: ein süffig geschriebener Entwicklungsroman, der Roman einer Familie, in der die Risse nicht mehr zu kitten sind, aber auch ein eminent politisches Buch. ... Eine seltene Kombination: lehrreiche Lektüre, unterhaltsam dargeboten.«

Andrea Bollinger, Basler Zeitung

»Für junge Menschen sollte das Buch Pflichtlektüre an den Schulen sein. Es ist ein anstößiger Roman - er verursacht Denkanstöße.«

Günther Wettlaufer, magazin-forum.de

»Ein ungemein facettenreicher Roman. Einerseits ein Familiendrama, andererseits ein sehr politisches Buch, das in vielerlei Schicksalen gleich mehrere politische Katastrophen des 20. Jahrhunderts spiegelt. … Die Faszination des Heranwachsenden Michel für die intellektuelle Dichte und historische Tiefe der Gespräche im Optimisten-Club teilt der Leser sofort – und kann sich an einem vorzüglichen Epochenporträt berauschen.«

Sebastian Blottner, kultiversum.de

Videobeiträge

Kommentare

Ein wunderbar melancholisches Buch, reichhaltig die Atmosphäre des Paris der 60er einfangend, eminent politisch, uns die Tage der Dunkelheit jenseits des Eisernen Vorhangs nicht vergessen lassend. Dann scheint da immer wieder diese Vitalität und Kraft, die diese gestrandeten Männer ausstrahlen. Ein Buch, das einem hilft, seine eigene Bredouille in Perspektive zu sehen.
Barnato, 20.12.2012

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