Katharina Pistor
Der Code des Kapitals - Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft

Aus dem Amerikanischen von Frank Lachmann
Leseprobe »


D: 32,00 €
A: 32,90 €
CH: 42,90 sFr

Gepl. Erscheinen: 16.11.2020
Gebunden, 440 Seiten
ISBN: 978-3-518-58760-7

Wo kommt das Kapital her?


Kapital ist das bestimmende Merkmal moderner Volkswirtschaften, doch die meisten Menschen haben keine Ahnung, woher es tatsächlich kommt. Was verwandelt bloßen Reichtum in ein Vermögen, das automatisch mehr Reichtum schafft? Katharina Pistor zeigt in ihrem bahnbrechenden Buch, wie Kapital hinter verschlossenen Türen in Anwaltskanzleien geschaffen wird und warum dies einer der wichtigsten Gründe für die wachsende Ungleichheit in unseren Gesellschaften ist.

Das Recht »codiert« selektiv bestimmte Vermögenswerte und stattet sie mit der Fähigkeit aus, privaten Reichtum zu schützen und zu produzieren. Auf diese Weise kann jedes Objekt, jeder Anspruch oder jede Idee in Kapital umgewandelt werden – und Anwälte sind die Hüter dieses Codes. Sie wählen aus verschiedenen Rechtssystemen und Rechtsinstrumenten diejenigen aus, die den Bedürfnissen ihrer Mandanten am besten dienen. Techniken, die vor Jahrhunderten Landbesitz in Kapital transformierten, dienen heute zur Codierung von Aktien, Anleihen, Ideen und Zukunftserwartungen.

Ein großes, beunruhigendes Porträt der globalen Natur dieses Codes sowie der Menschen, die ihn gestalten, und der Regierungen, die ihn durchsetzen.

Aus dem Buch

»Der Kapitalismus braucht die rechtliche Privilegierung einiger Vermögen, die ihren Besitzern einen Vorteil verschafft, um noch mehr Reichtum zu akkumulieren.«

Pressestimmen

»Jeder, der dieses Buch liest, wird davon profitieren.«

Financial Times

»In einem der vielleicht wichtigsten Sachbücher des Jahrzehnts wirft Katharina Pistor ein klares und scharfes Licht auf die Art und Weise, wie Rechtsordnungen die Konturen des wirtschaftlichen Handelns und des Eigentums im gegenwärtigen globalen Kapitalismus prägen.«

Project Syndicate

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Kommentare

»Nichts weniger als eine Krisentheorie des Rechts.«
Adam Tooze, 12.05.2020

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