Daniel-Dylan Böhmer
Der Major, der den Krieg überlistete

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Erschienen: 07.10.2013
Gebunden, 250 Seiten
ISBN: 978-3-458-17588-9
Auch als eBook erhältlich

Wie ein britischer Offizier Kindern im Hindukusch eine Zukunft gibt.

Die pakistanischen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan gelten als eine der gefährlichsten Krisenregionen der Welt. Wenn man eines mit der entlegenen Gegend nicht verbindet, dann ist es Hoffnung. Erst im Oktober 2012 verübten die Taliban dort einen Anschlag auf eine 14-Jährige, die um Bildungschancen für Mädchen kämpfte.

Doch genau daran, an die Macht der Bildung, knüpft sich die Hoffnung des 95-jährigen Geoffrey Langlands. Der englische Major, der im Zweiten Weltkrieg ins Land kam, dort blieb und der bis heute Lipton-Tee trinkt und Porridge isst, leitet eine Schule in Chitral, einem alten Fürstentum hoch oben in den Bergen. Hier erzieht er Kinder zu freien Menschen, und die Leute aus dem Tal beschützen ihn. Gemeinsam versuchen sie, eine Welt zu bewahren, die nicht in Krieg und Terror versinken darf, wenn der Westen 2014 seine Truppen aus dem Hindukusch abzieht.

Aus dem Buch

»Man muss Kindern Aufmerksamkeit geben, wenn man ihre Aufmerksamkeit haben will. Und das Beste, um ihre Aufmerksamkeit zu behalten, sind Geschichten.«

»Ich glaube nicht an Strafen«, sagt der Major. »Strafen machen den Menschen klein.«

»Neulich hat ihm sein Arzt geraten, nur noch eine Tasse am Tag zu trinken. ›Jetzt gehe ich zu einem anderen Arzt‹, sagt der Major, ›der redet kein Wort über Tee.‹«

 

Die Geschichten gehen weiter. Im Blog zu Der Major, der den Krieg überlistete können Sie nachlesen, wie es mit den Menschen aus dem Buch weitergeht:

 

Zum Blog des Autors »

 

Pressestimmen

»Das exzellent recherchierte und blendend geschriebene Buch berichtet vom Friedensexperiment dieses alten Haudegens, der, umgeben, ja fast eingekreist vom islamistischen Fanatismus, viele hundert Kinder zu freien, selbständigen Menschen erziehen möchte und damit offenbar großen Erfolg hat.«

Wolfgang Günter Lerch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Daniel-Dylan Böhmer hat nicht nur das Porträt eines Mannes geschrieben, von dem die Welt viel lernen kann. Mindestens so wichtig sind seine Recherchen: Anschaulich erzählt er von diesem Landstrich und seinen Bewohnern, über die so viel geredet wird und über die man doch so wenig weiß.«

Sieglinde Geisel, Deutschlandradio Kultur

»Daniel-Dylan Böhmers Buch liest sich wie ein Märchen. Wie eine Geschichte, es könnte auch der Stoff für einen Spielfilm sein ... Die politische Analyse verknüpft Böhmer mit präzisen Beobachtungen, Sachkenntnis und anschaulicher Sprache und füllt damit eine Lücke in der deutschsprachigen Literatur zu Pakistan. Deshalb ist dieses Buch ein Glücksfall.«

Sabina Matthay, Deutschlandfunk

»Ihm ist ein wunderbares Buch gelungen, das einem beim Lesen Staunen und Ehrfurcht abringt.«

annabelle 18/2013

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