Marie Hermanson
Der Sommer, in dem Einstein verschwand - Roman

Aus dem Schwedischen von Regine Elsässer
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D: 22,00 €
A: 22,70 €
CH: 31,50 sFr

Erschienen: 09.03.2020
Gebunden, 371 Seiten
ISBN: 978-3-458-17846-0
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Göteborg im Sommer 1923: Zum 300. Gründungsjubiläum findet eine große Ausstellung statt, und über der gesamten Stadt hängt eine magische Atmosphäre der Euphorie und des Umbruchs.
Die junge Journalistin Ellen ergattert ihren ersten Job bei einer Zeitung und kann ihr Glück kaum fassen: Sie wird als Reporterin die Aufregung der Ausstellung einfangen. Als sie eines Nachts eine alarmierende Entdeckung macht, bittet sie den Polizisten Nils Gunnarsson um Hilfe.
Zur gleichen Zeit sitzt Albert Einstein in seinem Berliner Arbeitszimmer. Sein Privatleben steht Kopf, seine Finanzen sind miserabel und er erhält Morddrohungen aus rechten Kreisen. Und ausgerechnet jetzt muss er nach Göteborg reisen, um seine Nobelpreisrede zu halten. Doch es gibt ungeahnte Kräfte, die diese Rede um jeden Preis verhindern wollen ...

Vor der stimmungsvollen Kulisse der Göteborger Jubiläumsausstellung lässt Marie Hermanson in Der Sommer, in dem Einstein verschwand die Goldenen Zwanziger auferstehen und schafft einen turbulenten Roman, spannend und zeitgeschichtlich zugleich.

Im Original erschienen unter dem Titel Den stora utställningen (Albert Bonniers Förlag).

Pressestimmen

»Marie Hermanson ist eine begnadete Erzählerin.«

Expressen

»Hermanson gelingt es, den Optimismus sowie die dunklen Untertöne der Fremdenfeindlichkeit und des Nationalismus der zwanziger Jahre auferstehen zu lassen. Mit leichter Hand zeichnet sie ihre Charaktere und verwebt gekonnt deren Schicksal.«

Sveriges Radio

»Lebendig, lustig und unterhaltsam. ... Wie ein historisches Puppenhaus, in das man sich mit ein wenig Nostalgie hineinbegibt.«

Aftonbladet

»Eine gelungene Zeitreise.«

Dagensbok

»Ein Roman, der – abgesehen von einem interessanten Plot – einen tiefgehenden Einblick in die Abgründe und Hoffnungen einer schwedischen Kleinstadt auf dem Weg zur Großstadt in den 20er-Jahren bietet. Sehr empfehlenswert.«

Monika Roth, biblio.at Mai 2020

»Der Sommer, in dem Einstein verschwand von Marie Hermanson ist ein ganz großes Lesevergnügen.«

Ankes Blog
»... anschaulich, temporeich und atmosphärisch dicht.«
Karin Hahn, karinhahnrezensionen.com
»Mit ihren Geschichten gelingt Marie Hermanson Literatur der hin-, außerdem der mitreißendsten Sorte. Man liest diese mit großer Freude und noch größerer Leidenschaft.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info

»Der Leser taucht ein in die stimmungsvolle Atmosphäre der goldenen 20er, in der sich Fakt und Fiktion gekonnt miteinander verbinden, sodass sie eine neue Wirklichkeit erschaffen.«

Bücher Magazin 4/2020

Kommentare

»Dieses Buch erzählt in leichter und spielerische Weise aus wechselnden Perspektiven von einem aufregenden Sommer. Das Verschwinden Einsteins steht nicht im Mittelpunkt. Auch wenn der Leser viel über diesen eindrucksvollen Mann erfährt, ist es die ganze Atmosphäre, die dieses Buch lesenswert macht. Die Stimmung der Menschen wird gut wiedergegeben, ob die Aufregung angesichts moderner Erfindungen wie die Luftfahrt, oder die betrübte Stimmung wegen wochenlangem Regen.

Albert Einstein sinniert im Buch über seine Kindheit, „Seine Kindheit war so friedvoll gewesen, seine Entwicklung gemütlich langsam…“ Diese Beschreibung trifft auch auf dieses Buch zu. Es entsteht eine zarte Romanze, die Heldin gerät in große Gefahr, und es gilt einen berühmten Physiker zu retten, und doch ist dieses Buch insgesamt eher friedvoll und gemütlich langsam. Ein fauler Nachmittag an einem Strand oder ein Picknick unter Wissenschaftlern, gemütliche Szenen sorgen für eine angenehme Lektüre. Selbst die spannende Verfolgungsjagd hat witzige Elemente.

Fazit: Eine angenehm leichte Sommerlektüre, die auf wahre Begebenheiten beruht. Die Stimmung einer europäischen Stadt im Jahr 1923 wird gut wiedergegeben, gepaart mit einer guten Mischung aus Spannung, Romantik und Witz. Empfehlenswert!«
Marianne, 04.04.2020

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