Nicolas Mahler
Der Weltverbesserer - Gezeichnet von Nicolas Mahler

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Erschienen: 20.01.2014
suhrkamp taschenbuch 4540, Gebunden, 124 Seiten
ISBN: 978-3-518-46540-0

Inhalt

Ein uralter, gelähmter, fast tauber Privatgelehrter, Philosoph und Haustyrann zugleich, soll für seinen kaum verständlichen »Traktat zur Verbesserung der Welt« die Ehrendoktorwürde erhalten und wartet zusammen mit seiner Lebensgefährtin, seinem »notwendigen Übel«, zu Hause auf die Verleihungszeremonie. Bis zum Eintreffen der Honoratioren vergeht einige Zeit, während deren nicht nur die komödiantisch ausgekosteten Altersbosheiten, die erbarmungslose Ironie eines Sprachkünstlers und das erschreckende Zerrbild einer Ehe zu erleben sind, sondern auch die Widersprüche und die Verletzlichkeit eines sonderbaren Menschen, dessen Traktat auf die »totale Abschaffung« der Welt zielt und der von dieser »verrückten« Welt geehrt, aber nicht wirklich verstanden wird.

Thomas Bernhards »große Weltbeschimpfungspredigt« (DIE ZEIT) hat nun Nicolas Mahler, der »Existenzialist des Humors« (3sat Kulturzeit), als Graphic Novel umgesetzt.

25. Todestag von Thomas Bernhard am 12. Februar 2014

Gebunden 11,8 x 18,1 cm

Pressestimmen

»Seine Fähigkeit, mit wenigen Strichen und Wortfetzen Spannung und Tempo zu erzeugen, zeichnet ihn als begnadeten Minimalisten aus.«

Friedemann Bieber, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dieser Stoff ist auf den ersten Blick nicht comicstripaffin, auf den zweiten aber ideal.«

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

»Großartig, wie immer.«

P.P., Kurier, Wien

»Ein neuer Geniestreich vom ›Existenzialisten des Humors‹«

3sat Kulturzeit

» ... eine sehr gelungene Comic-Adaption eines grossartigen literarischen Werkes.«

nahaufnahmen.ch

»virtuoses Comic-Anschauungsmaterial«

Die Presse, Wien

»Mahler ist gerade der rechte Mann, um den kleinen grossen Weltverbesserer darzustellen. Wenn er ›schreit‹, wenn er ›befiehlt‹ (so Bernhards Regieanweisungen), wenn er ›mit den Beinen zappelt‹, weil er friert, wenn er seine blödsinnige Perücke verlangt, weil ho her Besuch ins Haus steht – Mahler muss kaum was tun, so nah scheint ihm das Drama zu stehen.«

Valentin Kimstedt, tageswoche.ch

Videobeiträge

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