Gøhril Gabrielsen
Die Einsamkeit der Seevögel - Roman

Aus dem Norwegischen von Hanna Granz
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Erschienen: 14.12.2020
insel taschenbuch 4821, Taschenbuch, 174 Seiten
ISBN: 978-3-458-68121-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Eine Wissenschaftlerin reist mitten im Winter an den äußersten Zipfel Norwegens, um das Verhalten der Seevögel zu untersuchen. Ganz allein, umgeben von Schnee, tosendem Meer und rauer Natur, wartet sie auf die Rückkehr der Vögel. Und auf ihren Geliebten, der mit ihr die Einsamkeit teilen will. Doch warum verschiebt er seine Ankunft immer wieder? Woher kommen die seltsamen Geräusche in ihrer Hütte? Und war es der Wind, der ihr in der Dämmerung über den Körper strich, oder ist sie doch nicht allein?

Mit atmosphärischer Sprengkraft und Dichte erzählt Gøhril Gabrielsen von einer Frau, die sich in der Einsamkeit selbst zu verlieren droht – in einer Sprache klar und scharf wie ein Diamant.

Im Original erschienen unter dem Titel Ankomst (Aschehoug).

Pressestimmen

»Krimi, Naturbeschreibung, Liebesgeschichte: Das Buch ist packevoll – und Intensität die Stärke der norwegischen Autorin.«
Brigitte 9/11
»Die Geschichte einer total gewordenen Unsicherheit – entrollt in einer Sprache, deren kompromisslose Genauigkeit und kristallene Schärfe bisweilen an Camus’ Roman ›Der Fremde‹ erinnert.«
Peter Henning, Deutschlandfunk
»Die Einsamkeit der Seevögel ist ein intensives und atmosphärisch dichtes Stück Literatur.«
Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk
»Gabrielsen schafft ein atmosphärisch dichtes und sprachlich punktgenaues Frauenportät, das fesselt und gleichzeitig in seiner Kühle und Nüchternheit tief berührt.«
Mareike Liedmann, ekz.bibliotheksservice GmbH
»Gabrielsen ... bedient sich einer gläsernen, klirrend scharfen Sprache und atmosphärisch dichten Bildern, die dem Winter in der nördlichsten Region Norwegens entsprechen, fern jeder Zivilisation.«
Gerhild Heyder, Die Tagespost
»Die mehrfach ausgezeichnete [Gabrielsen] schafft es bravourös, ihrer Leserschaft eine komplexe Geschichte zu erzählen, doch bei aller Klarheit bleibt eine irritierende Unruhe, ein ungeklärter Rest. Beeindruckend.«
Erik Lim, Südwest Presse
»Gabrielsen gelingt ein erstaunliches Kunststück: Sie benutzt die Worte wie Präzisionsinstrumente und erzeugt Bilder, die die Macht der Technik und der Zahlen in ein Hirngespinst verwandeln.«
Badische Zeitung
»Das Ende stellt jeden Kriminalroman in den Schatten.«
Adresseavisen
» ... Gabrielsen [bringt] virtuos Verhaltensmuster der verschiedenen Vogelarten mit der eigentlichen Geschichte in Einklang. Die so entstehende Verdichtung ist wahrlich kunstvoll angelegt. ... Der Schluss selbst ist von einer immensen Spannung, die selbst in einem Thriller Gänsehaut erzeugen würde.«
Roland Freisitzer, sandammeer.at 8/2019

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