Elena Ferrante
Die Geschichte des verlorenen Kindes - Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter)

Aus dem Italienischen von Karin Krieger
Leseprobe » Bestellen »


D: 25,00 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 02.02.2018
Gebunden, 614 Seiten
ISBN: 978-3-518-42576-3
Auch als eBook erhältlich

SWR-Bestenliste
SPIEGEL-Bestsellerliste
Bestseller in Focus, Stern und Börsenblatt

Das große Finale


Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.

Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsame Geschichte prägen – Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.

Im Original erschienen unter dem Titel Storia della bambina perduta (Edizioni e/o).

Pressestimmen

» ... bei Ferrante kommen auch Literaturwissenschaftler auf ihre Kosten.«

Andreas Fanizadeh, taz. die tageszeitung

»Ferrante hat mit diesem Welterfolg ein großes Sittenbild Italiens von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart geschaffen, ästhetisch befriedigend, politisch anregend, süffig zu lesen.«

Denis Scheck, Der Tagesspiegel

»So schnörkellos und literarisch unambitioniert Elena Ferrante schreibt, so intensiv leuchtet sie ihr psychologisches Porträt immer wieder aus. Das verleiht dem Romanreigen die ganz eigene Kontur.«

Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Genauer und empathischer als viele andere Italien-Romane trifft Elena Ferrante den Nerv der Zeit.«

Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung

»Die Tetralogie zeigt, was für eine geniale Erzählerin diese Elena Ferrante ist, über die Zeiten hinweg und hinein in die Psyche der Figuren. An der Oberfläche handeln ihre Bücher von einer Freundschaft, aber sie erzählen von so viel mehr, direkt und indirekt.«

Cornelia Geißler, Frankfurter Rundschau

»Wer immer das geschrieben hat … gehört zu den besten Wortkünstlern, Menschengestaltern, Geschichtenerzählern unserer Zeit. … Wieder in der wunderbaren Übersetzung von Karin Krieger.«

Martin Ebel, Süddeutsche Zeitung

»Die komplementäre Beziehung der beiden Freundinnen nimmt im finalen vierten Band, der in den Jahren 1979 bus 2010 spielt, noch einmal gesteigerte Dimensionen an.«

Marc Reichwein, Die literarische Welt

»Der einzige Makel dieses vierten Bandes ist es, dass er Ferrantes Neapolitanische Saga zu einem Ende bringt.«

Le Figaro

»Wir werden die beiden Freundinnen nicht mehr vergessen. Mille grazie.«

DIE ZEIT

»Elena Ferrante hat die zahlreichen Aspekte, Themen, Personen, Orte wieder in einem raffiniert gestalteten Roman zusammengefügt.«

Barbara Zeizinger, Fixpoetry

»Elena Ferrantes Neapolitanischer Zyklus, begonnen als farbenreiches Sittenbild aus Kinderperspektive, rundet sich so zu einem großen realistischen Epos unserer Tage.«

Julia Schröder, Deutschlandfunk

»Sicher. Inzwischen mag es für manche vornehme Kenner und Liebhaberinnen auch zum guten Ton gehören, beim Namen Elena Ferrante ein reserviertes Gesicht aufzusetzen. ... Schlaumeier, die ein Fädchen hochhalten, und nun eifrig vorgeben, sie wüssten um die Mache. Aber dieser Roman ist alles andere als einfach gestrickt.«

Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

»Elena Ferrante ist mit dem vierten Band erneut ein großer Wurf geglückt, der bis zum letzten Wort fesselt. Ihre präzise Sprache und die Vielschichtigkeit der Charaktere überzeugen auch jetzt wieder.«

Jeanette Stickler, Mannheimer Morgen

»Die Tetralogie zeigt, was für eine geniale Erzählerin diese Elena Ferrante ist, über die Zeiten hinweg und hinein in die Psyche der Figuren.«

Cornelia Geißler, Berliner Zeitung

»Vor allem die perspektivische Gestaltung hat es in sich: ... Die Übersetzerin Karin Krieger bewältigt die Herausforderungen, die damit einhergehen, glänzend. Wie eine Sprachbildhauerin arbeitet sie die verschiedenen Ebenen heraus und vermittelt den wechselnden Rhythmus und die Abtönungen der Blickwinkel.«

Maike Albath, Deutschlandfunk Kultur

»Wirklichkeitssinn und Unterhaltung gehen bei Ferrante Hand in Hand.«

Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

»Ferrante beschreibt das Drama vieler Frauen heute, die dauernd alles sein müssen für so viele und am Ende gar nicht mehr wissen, wer sie selber sind. … Ein Jahrhundertroman …, geschrieben mit der der Wucht eines klassischen Epos oder der großen amerikanischen Serien wie Breaking Bad, Mad Men oder The Wire

Finn Canonica, Das Magazin

»Es herrscht das Ferrante-Fever!«

Bettina Weber, Tages-Anzeiger

»So etwas haben Sie noch nie gelesen.«

The Guardian

»Elena Ferrante ist für Neapel, was Charles Dickens für London gewesen ist.«

Washington Post

»Jeder sollte alles lesen, wo Elena Ferrante draufsteht.«

Boston Globe

»Elena Ferrante ist die maßgebliche zeitgenössische Autorin Italiens – und der ganzen Welt.«

The Sunday Times

»Das beste Porträt einer Frauenfreundschaft in der gesamten modernen Literatur.«

The New York Times

»Ferrantes Schreiben kennt keine Grenzen, sie ist in der Lage, jeden Gedanken bis zu seiner drastischsten Schlussfolgerung zu bringen oder bis an seinen fundamentalsten Ursprung zurückzuführen.«

The New Yorker

»In diesen Romanen ist eine drastische Ehrlichkeit am Werk, die zugleich erschüttert und tröstet.«

BBC

»Ferrante wirkt wie eine Droge.«

Le Monde

»Ein Roman allererster Güte!«

The Independent

»Ein wunderbares, unglaublich spannendes Buch! Ich finde faszinierend, wie offen die Erzählerin über ihr Konkurrenzverhältnis zu ihrer besten Freundin spricht. Und dabei ist alles so wahr, weil es im wirklichen Leben genauso ist. Und man taucht ganz realistisch in dieses Italien ein, in diese Vorstadt, mit all ihrer Brutalität und Armut.«

Eva Mattes

»[Elena Ferrante] ist eine Autorin (oder auch ein Autor), die das Lesepublikum mitzureißen weiß und um eine faszinierende Lektüreerfahrung reicher macht.«

ntv

»Außerdem gehört die ›Neapolitanische Saga‹ zweifellos zu den schönsten und mitreißendsten Freundschaftsromanen der Literaturgeschichte. Ein himmliches Lesevergnügen.«

soundsandbooks.com

»Ferrante gelingt ein weiteres Meisterwerk, das herrlich süchtig macht.«

Carina Kriebernig, LIFT Das Stuttgartmagazin

»Gleich seinen Vorgängern, verschlingt man das umfangreiche Buch wie im Fieber. Elene Ferrante ist hier zur Höchstform aufgelaufen, und Karin Krieger hat auch diesmal großartige Übersetzungsarbeit geleistet.«

Verena Hoenig, Neue Osnabrücker Zeitung Online

»Die am Ende mehr als 2000 Seiten über die besondere Freundschaft zwischen Elena und Lila sind geprägt von sprachlicher Eleganz und erzählerischer Leichtigkeit, ohne jemals ins Banale abzugleiten.«

Goslarsche Zeitung

»Macht auf herrliche Weise süchtig, von enormer Weite und gleichzeitig intim. Eine Großtat modernen Erzählens.«

O, The Oprah Magazine

»Das Ende des letzten Bandes macht Lust darauf, die Neapolitanische Saga noch einmal von vorne anzufangen.«

Doris Hermanns, Virginia Frühjahr 2018 Nr. 62

Veranstaltungen

Videobeiträge

Bildergalerien

Kommentare

»Ich empfinde gegenüber Elena Ferrante tiefste Dankbarkeit.«
Jonathan Franzen, 31.05.2016

Kommentieren