Elena Ferrante
Die Geschichte eines neuen Namens - Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendjahre)

Aus dem Italienischen von Karin Krieger
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Erschienen: 10.01.2017
Gebunden, 623 Seiten
ISBN: 978-3-518-42574-9
Auch als eBook erhältlich

Spiegel Bestseller Hardcover

SWR-Bestenliste
Bestseller in Focus, Stern und Börsenblatt

Inhalt

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.

Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen?

Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

Im Original erschienen unter dem Titel Storia del nuovo cognome (Edizioni e/o).

Pressestimmen

»Wer immer das geschrieben hat … gehört zu den besten Wortkünstlern, Menschengestaltern, Geschichtenerzählern unserer Zeit. … Wieder in der wunderbaren Übersetzung von Karin Krieger.«

Martin Ebel, Süddeutsche Zeitung

»Die komplementäre Beziehung der beiden Freundinnen nimmt im finalen vierten Band, der in den Jahren 1979 bus 2010 spielt, noch einmal gesteigerte Dimensionen an.«

Marc Reichwein, Die literarische Welt

»... und dass man diese herausragenden Romane auch auf Deutsch genießen kann, dafür gebührt der Übersetzerin Karin Krieger besonderes Lob!«

Denis Scheck, Der Tagesspiegel

»Trivial ist hier rein gar nichts. Der schmucklose Realismus, mit dem Ferrante ihre Geschichte erzählt, wendet den Blick von keinem Abgrund ab.«

Christian Bos, Frankfurter Rundschau

»Einige dieser Szenen rauben einem den Atem.«

Andrea Dernbach, Der Tagesspiegel

»Ferrante beherrscht eine elegante, schwerelose Sprache, dramaturgisch hat sie ihren Stoff jederzeit im Griff. Das ist ... bisweilen grandios – genau wie die Übersetzung durch Karin Krieger.«

Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Hier wird europäische Geschichte zum ersten Mal im großen Stil als weibliche Nahgeschichte erzählt. Ein epochales literaturgeschichtliches Ereignis ...«

Iris Radisch, DIE ZEIT

»Man verschlingt dieses Buch wie heutzutage sonst eher die guten, großen Fernsehserien. Elena Ferrantes Bücher haben so eine epochale Wucht, dass Rezensenten nicht nur Vergleiche mit Proust oder Dickens gezogen haben, sondern auch mit The Wire oder Mad Men

Judith Liere, stern

»Ein grandioses Zeitpanorama!«

Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung Online

»Das erste italienische Werk seit langer, langer Zeit, das einen Nobelpreis verdient.«

The New York Review of Books

»Die Neapolitanische Saga von Elena Ferrante liest man so, wie man ›House of Cards‹ guckt – am Stück und verschlingend.«

Luise Checchin, Neon Februar 2017

»Wir werden die beiden Freundinnen nicht mehr vergessen. Mille grazie.«

DIE ZEIT

»Wirklichkeitssinn und Unterhaltung gehen bei Ferrante Hand in Hand.«

Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

»… fesselnder als jede noch so gute Fernsehserie und gleichzeitig wunderbar feinfühlig erzählt.«

flow Nr. 24 März 2017

»Hinterhofküsse, Briefe, Lügen - all das könnte Genrekitsch sein, gelänge es Ferrante nicht so meisterlich, Nuancen herauszuarbeiten.«

Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine

»Ferrante schafft es, in der scheinbar plumpen Erzählung die Geschichte einer Stadt unterzubringen und diese mit einer tiefgreifenden Betrachtung der soziologischen und ökonomischen Verhältnisse in Neapel zu verquicken.«

Lena Klimkeit, Neue Presse Hannover

»Dramaturgie, Sprache, Handlung ziehen einen auch in Band 2 in den Bann …«

Roswitha Fitzinger, Oberösterreichische Nachrichten

»Ein starkes, liebenswertes Breitwand-Gemälde der italienischen Gesellschaft.«

Sabine Dultz, Münchner Merkur

»Da ist sie wieder, diese schmissige Erzählerstimme, der man auch als abgebrühte Leserin genussvoll verfällt. Geschickt operiert Ferrante mit dem identifikatorischen Potenzial ihrer Figuren und variiert einen gediegenen Realismus, der farbenfroh und derb daher kommt. … Die gesamte Reihe besitzt bemerkenswerte soziologische und zeitdiagnostische Qualitäten.«

Maike Albath, Deutschlandfunk

»Auch Band zwei von Ferrantes Neapelsaga ist spannender als jede noch so gute Fernsehserie. Mit Vergnügen folgt man ihren Figuren auf der Suche nach wahrer Radikalität und Subjektivität.«

Andreas Fanizadeh, taz. die tageszeitung

»Beispiellos ist aber auch, wie präzis Ferrante nicht nur die beflügelnden, sondern vor allem die rivalisierenden und oftmals beschämenden Seiten dieser Freundschaft auffächert und darin ein hohes Identifikationspotenzial liefert.«

Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung

»600 fesselnde, von starken Gefühlen geradezu glühende, dramatische, manchmal drastische, unglaubliche, aber nie unglaubhafte Seiten.«

Martin Ebel, Tages-Anzeiger

»Elena Ferrante entwickelt in ihrem zweiten Band eine Kraft, die nur selten in Büchern anzutreffen ist.«

Annette König, SRF

»Ferrante beschreibt das Drama vieler Frauen heute, die dauernd alles sein müssen für so viele und am Ende gar nicht mehr wissen, wer sie selber sind. … Ein Jahrhundertroman …, geschrieben mit der der Wucht eines klassischen Epos oder der großen amerikanischen Serien wie Breaking Bad, Mad Men oder The Wire

Finn Canonica, Das Magazin

»Es herrscht das Ferrante-Fever!«

Bettina Weber, Tages-Anzeiger

»So etwas haben Sie noch nie gelesen.«

The Guardian

»Elena Ferrante ist für Neapel, was Charles Dickens für London gewesen ist.«

Washington Post

»Jeder sollte alles lesen, wo Elena Ferrante draufsteht.«

Boston Globe

»Elena Ferrante ist die maßgebliche zeitgenössische Autorin Italiens – und der ganzen Welt.«

The Sunday Times

»Das beste Porträt einer Frauenfreundschaft in der gesamten modernen Literatur.«

The New York Times

»Ferrantes Schreiben kennt keine Grenzen, sie ist in der Lage, jeden Gedanken bis zu seiner drastischsten Schlussfolgerung zu bringen oder bis an seinen fundamentalsten Ursprung zurückzuführen.«

The New Yorker

»In diesen Romanen ist eine drastische Ehrlichkeit am Werk, die zugleich erschüttert und tröstet.«

BBC

»Ferrante wirkt wie eine Droge.«

Le Monde

»Ferrante ist die Großmeisterin des Unsagbaren.«

The Guardian

»Ein Roman allererster Güte!«

The Independent

»Ein wunderbares, unglaublich spannendes Buch! Ich finde faszinierend, wie offen die Erzählerin über ihr Konkurrenzverhältnis zu ihrer besten Freundin spricht. Und dabei ist alles so wahr, weil es im wirklichen Leben genauso ist. Und man taucht ganz realistisch in dieses Italien ein, in diese Vorstadt, mit all ihrer Brutalität und Armut.«

Eva Mattes

»Diese Romane über weibliche Identität sind mit einer Wucht und einem Scharfsinn geschrieben, die seit Doris Lessing niemand mehr erreicht hat.«

The Wall Street Journal

»Ferrante ist schlicht und einfach genial – sie nicht gelesen zu haben, ist wie 1856 Flaubert nicht gelesen zu haben.«

Granta

»Der erste wahre Klassiker des 21. Jahrhunderts.«

The Huffington Post

»Die eindringliche, fast forensische Untersuchung der Freundschaft zwischen zwei Frauen ist so atemberaubend detailgetreu, dass die Bücher wie Filme wirken.«

The Times Literary Supplement

»Der große italienische Roman unserer Generation, unseres Landes und unserer Epoche.«

Il Manifesto

»Ferrante zu lesen ist ein einziges Glück.«

De Standaard

»Die Figuren Ferrantes sind wahre Meisterwerke.«

El País

»Ferrante hat ein inniges Epos über zwei Kindheitsfreundinnen geschrieben und zugleich eine brillante politische, kulturelle und feministische Geschichte Italiens.«

Le Figaro

»Mit völliger Sicherheit das größte Werk der europäischen Literatur der letzten Jahrzehnte.«

La Vanguardia

»Spannender als jede TV-Serie!«

Elle März 2017

»Die am Ende mehr als 2000 Seiten über die besondere Freundschaft zwischen Elena und Lila sind geprägt von sprachlicher Eleganz und erzählerischer Leichtigkeit, ohne jemals ins Banale abzugleiten.«

Goslarsche Zeitung

»Man wähnt sich stets im Kopf von Elena, was der Geschichte eine große Glaubwürdigkeit verleiht und einen Sog bewirkt. Elena Ferrante schreibt feinfühlig und doch ohne Sentimentalität ...«

Markus Ganz, Lesen 3/2016

»Eine Offenbarung.«

NRC Handelsblad

»Man liest Ferrantes Romane nicht, man verschlingt sie, und zwar in nächtlichen Lektüreorgien.«

Esquire

»Die größte literarische Leistung der vergangenen siebzig Jahre.«

The Chicago Tribune

»Macht auf herrliche Weise süchtig, von enormer Weite und gleichzeitig intim. Eine Großtat modernen Erzählens.«

O, The Oprah Magazine

»Es ist unmöglich, ein scharfsinnigeres Porträt einer Frauenfreundschaft zu finden.«

Vogue

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Kommentare

»Ich empfinde gegenüber Elena Ferrante tiefste Dankbarkeit.«
Jonathan Franzen, 31.05.2016

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