Lars Mytting
Die Glocke im See - Roman

Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel
Leseprobe » Bestellen »


D: 24,00 €
A: 24,70 €
CH: 34,50 sFr

NEU
Erschienen: 14.01.2019
Gebunden, 482 Seiten
ISBN: 978-3-458-17763-0
Auch als eBook erhältlich

Die Geschichte einer Liebe zwischen Tradition und Aufbruch


Norwegen im Jahr 1880, in einem dunklen und abgeschiedenen Tal: Die junge, wissbegierige Astrid ist anders als die übrigen Mädchen im Dorf. Sie träumt von einem Leben, das aus mehr besteht als Heiraten, Kinderkriegen und am Ende bei der Feldarbeit Sterben. Sehnt sie sich nach einem Leben mit dem jungen Pastor Kai Schweigaard? Oder entscheidet sie sich für das Neue, Unberechenbare?

Kai Schweigaard hat soeben die kleine Pfarrei mit der 700 Jahre alten Stabkirche in Butangen übernommen. Die würde er gerne abreißen und durch eine modernere, größere Kirche ersetzen. Er hat auch schon Kontakt zur Kunstakademie in Dresden aufgenommen, die ihren begabten Architekturstudenten Gerhard Schönauer schickt, der den Abtransport der Kirche nach Dresden und den Aufbau dort überwachen soll. Astrid rebelliert, denn mit der Kirche würden auch die beiden Glocken verschwinden, die einer ihrer Vorfahren einst der Kirche gestiftet hat. Man sagt ihnen übernatürliche Kräfte nach und dass sie von selbst läuten, wenn ein Unglück bevorsteht.
Astrid verliebt sich in diesen Gerhard. Er ist so anders als die jungen Männer in Butangen. Modern, weltoffen, elegant. Astrid muss sich entscheiden. Wählt sie die Heimat und den Pfarrer oder den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft in Deutschland. Da hört sie  auf einmal die Glocken läuten ...

Aus dem Buch

»In meinem Heimatdorf ging die Sage von einer Kirchenglocke um, die dort im See verschwunden war. Wo sie sich befand, wusste niemand genau zu sagen, doch hin und wieder konnte man sie läuten hören.«

Pressestimmen

»Mytting erzählt eine Geschichte von archaischer Kraft. Er schafft es, uns eine fremde Welt so nahezubringen, dass man glaubt, jeden geschnitzten Balken persönlich gesehen zu haben.«

Meike Schnitzler, Brigitte

»Lars Mytting hat eine besondere Art zu erzählen: Intensiv und unmittelbar taucht man in Landschaft und Zeit seiner Romane ein, die Figuren seiner Romane aber umgibt er mit einer Aura der Unnahbarkeit, die das vollkommene Identifizieren mit Ihnen unmöglich macht, auch wenn man ihnen sehr nahe kommt. Das erzeugt eine wunderbare Spannung, die seine Geschichten unwiderstehlich macht.«

Susanne Rikl, kommbuch.com

»Wunderschön erzählt und jede Leseminute wert.«

dreamworx, buechertreff.de

»Man kann dieses fast 500 Seiten starke Buch nicht mehr lange aus der Hand legen, hat man sich gleich zu Beginn von der wunderbaren Sprache Myttings und seiner warmherzigen Beschreibung nicht nur der Menschen Butangens, sondern auch der rauen Landschaft des Gudbrandsdalen anstecken lassen.«

Winfried Stanzick, versalia.de

Veranstaltungen

Kommentare

»Astrid Hekne kennt nichts anderes als ihr kleines Dorf in einem abgelegen norwegischen Tal. Der junge Pfarrer erkennt ihren Wissendurst und versorgt sie mit Nachrichten aus der Außenwelt. Immer mehr spürt die junge Frau, dass sie nicht auf dem Hof der Familie bleiben kann. Ihr Leben soll nicht nur aus Arbeit und Kindern bestehen.
Das Dorfleben, geprägt von alten Taditionen und Aberglauben, wird erschüttert, als ein junger Architekt aus Dresden anreist, um die alte Stabskirche und vor allem die Schwestern-Glocken abzubauen und mitzunehmen. Denn gerade die alten Glocken sind für die Menschen von größter Bedeutung. Sie fangen, der Legende nach, von allein an zu läuten, wenn dem Tal Gefahr droht.
Astrid kann und will das nicht zulassem, denn die Glocken wurden von einem ihrer Vorfahren gespendet. Hin und her gerissen zwischen dem Wunsch nach Freiheit, Liebe und Anerkennung, über ihre Gefühlen für den Pfarrer Kai und dem Schöngeist Gerhard im Unklaren, kämpf sie mit aller Macht um den Erhalt der Glocken. Bis diese eines Tages anfangen zu läuten ...
Eine Zeitreise in das Norwegen des 19. Jahrhunderts, Eine starke, kluge Frau die Entbehrungen gewöhnt ist und sich einfach MEHR wünscht. Ein Dorf, verschroben, verschlossen, schweigsam, das sich dem Aufbruch in eine neue Zeit nicht entziehen kann. Zwei Männer unterschiedlich wie Tag un Nacht. Der eine pflichtbewusst, nachdenklich, ernst. Der andere ein Freigeist, impulsiv, musisch.
Für wen wird Astrid sich entscheiden? Und bleiben die Glocken der Hekne-Schwestern im Dorf?«
Denise Körner, 01.02.2019

Kommentieren