Lars Mytting
Die Glocke im See - Roman

Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel
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Erschienen: 18.05.2020
insel taschenbuch 4775, Taschenbuch, 482 Seiten
ISBN: 978-3-458-36475-7
Auch als eBook erhältlich

Die Geschichte einer Liebe zwischen Tradition und Aufbruch


Norwegen im Jahr 1880, in einem dunklen und abgeschiedenen Tal: Der junge Pastor Kai Schweigaard hat soeben die kleine Pfarrei mit der 700 Jahre alten Stabkirche übernommen. Die würde er gerne abreißen und durch eine modernere, größere Kirche ersetzen. Die Kunstakademie in Dresden schickt ihren begabten Architekturstudenten Gerhard Schönauer, der den Abtransport der Kirche nach Dresden und ihren Wiederaufbau dort überwachen soll.

Doch die junge und wissbegierige Astrid rebelliert gegen diese Pläne. Mit der Kirche würden auch die beiden Glocken verschwinden, die einer ihrer Vorfahren gestiftet hat. Man sagt ihnen übernatürliche Kräfte nach und dass sie von selbst läuten, wenn ein Unglück bevorsteht. Astrid verliebt sich in diesen Gerhard – und muss sich entscheiden. Wählt sie die Heimat und den Pfarrer? Oder entscheidet sie sich für den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft in Deutschland? Da hört sie auf einmal die Glocken läuten ...

Im Original erschienen unter dem Titel Søsterklokkene (Gyldendal).

Aus dem Buch

»In meinem Heimatdorf ging die Sage von einer Kirchenglocke um, die dort im See verschwunden war. Wo sie sich befand, wusste niemand genau zu sagen, doch hin und wieder konnte man sie läuten hören.«

Pressestimmen

»Mytting erzählt eine Geschichte von archaischer Kraft. Er schafft es, uns eine fremde Welt so nahezubringen, dass man glaubt, jeden geschnitzten Balken persönlich gesehen zu haben.«

Meike Schnitzler, Brigitte

»[Lars Mytting] webt aus Aberglauben und Landschaftsbeschreibungen, wahren Begebenheiten und klug erdachten Szenen eine Liebesgeschichte, der man folgt wie einem Krimi ...«

Birgit Grimm, Sächsische Zeitung

»Lars Mytting hat einen packenden, präzisen historischen Liebesroman geschrieben. In einer heutigen Sprache, die aber dennoch den Figuren einen Rest Fremdheit lässt.«

Stefan Keim, WDR

»Es ist ein wunderbares Buch voller Sagen, voller Un- und Aberglauben, mit wunderbaren Begebenheiten im und um das abgeschiedene dörfliche Leben.«

Martina Sander, besser-nord-als-nie.net

»Lars Mytting hat eine besondere Art zu erzählen: Intensiv und unmittelbar taucht man in Landschaft und Zeit seiner Romane ein, die Figuren seiner Romane aber umgibt er mit einer Aura der Unnahbarkeit, die das vollkommene Identifizieren mit Ihnen unmöglich macht, auch wenn man ihnen sehr nahe kommt. Das erzeugt eine wunderbare Spannung, die seine Geschichten unwiderstehlich macht.«

Susanne Rikl, kommbuch.com

»Überraschend besinnlich und melancholisch ... «

NORR, Skandinavien-Magazin

»Ein Melodrama, das die Stilsicherheit des Autors vor Kitsch bewahrt, so anschaulich, dass jeder Kuhnagel der Figuren in den eigenen Fingern schmerzt.«

annabelle 8/2019

»Auf berührende Art und Weise erzählt Lars Mytting diesen historischen Roman.«

Elisabeth Böker, literaturkritik.de

»Ein großartiger historischer Roman mit beeindruckenden Personen und einer Handlung, die streckenweise schicksalsschwer wie die Isländersagas ist.«

Maria Holgersson, Buchprofile/medienprofile Jg. 64/2019, Heft 2

»Man kann dieses fast 500 Seiten starke Buch nicht mehr lange aus der Hand legen, hat man sich gleich zu Beginn von der wunderbaren Sprache Myttings und seiner warmherzigen Beschreibung nicht nur der Menschen Butangens, sondern auch der rauen Landschaft des Gudbrandsdalen anstecken lassen.«

Winfried Stanzick, versalia.de

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