Foundational Economy Collective
Die Ökonomie des Alltagslebens - Für eine neue Infrastrukturpolitik

Mit einem Vorwort von Wolfgang Streeck Aus dem Englischen von Stephan Gebauer
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CH: 25,90 sFr

Erschienen: 12.08.2019
edition suhrkamp 2732, Taschenbuch, 263 Seiten
ISBN: 978-3-518-12732-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Duschen, Radio an, Espressokanne auf den Herd, Kinder in die Kita, ab in die U-Bahn: Alle diese Handlungen, die wir für selbstverständlich halten, wären ohne komplexe Infrastruktur nicht möglich. Ähnliches gilt für Gesundheitsversorgung und Bildung, die ohne staatliche Investitionen in Gebäude und Personal nicht funktionieren würden. Doch in den vergangenen Jahrzehnten wurden in ganz Europa immer mehr Krankenhäuser, Schulen, Bahnstrecken oder gleich ganze Verkehrsnetze privatisiert und so der Profitlogik unterworfen – mit bisweilen dramatischen Folgen.

Inzwischen wächst der Widerstand; in vielen Ländern formieren sich Bewegungen für eine Rekommunalisierung z. B. der Wasserversorgung. Was wir brauchen, so die Autorinnen und Autoren, ist eine neue, progressive Infrastrukturpolitik. Wir müssen die Ökonomie wieder als etwas begreifen, das zuallererst dem guten Leben der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet ist.

Pressestimmen

»Anregend und hochaktuell.«

Emanuel Herold, taz. die tageszeitung

»Dieses Buch ist ein eindringliches Plädoyer dafür, die fundamentale Ökonomie endlich wertzuschätzen.«

Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel

»Dieses Buch sollte jeder lesen, der sich für linke Politik interessiert (und vielleicht einmal was anderes, als toxische Antiidentitätspolemiken lesen möchte). Es verschiebt die Perspektiven einer auf Verteilung ausgerichteten Politik zu einer Politik der Infrastrukturen, der vergesellschafteten Ökonomie. Mit solch einer Strategie könnte die Linke am Alltag der Menschen ansetzen ... «

Oliver Nachtwey, Süddeutsche Zeitung

»Sie rekonstruieren überzeugend die ›Verfassung‹ der Fundamentalökonomie und unterlassen es auch nicht, konkrete Vorschläge zu ihrer Rehabilitierung zu machen. Nicht zu vergessen ist das fulminante Vorwort von Wolfgang Streeck. Wer sich über die Zukunft des Gesundheitswesens und der Pflege Gedanken macht, sollte sich diesem Büchlein widmen. Es ist (relativ) klein, aber bedeutend!«

Thema im Fokus 12/19

»Wichtig ist dieses Buch, weil es die Perspektive von oft abstrakten verteilungspolitischen Fragen zu einer lokal verankerten Politik der Infrastruktur verlagert, die an den Alltagserfahrungen und Bedürfnissen der Menschen anknüpft.«

Tagesbuch – Zeitschrift für Auseinandersetzung 02/2020

»Ein eminent wichtiges und bedeutungsvolles Buch.«

Ulf Engelmayer, Radio Lounge

Kommentare

»Eine überzeugende Initiative gegen den Neoliberalismus.«
Wolfgang Streeck, 20.11.2018

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