Philip Manow
Die Politische Ökonomie des Populismus

Leseprobe » Bestellen »


D: 16,00 €
A: 16,50 €
CH: 23,50 sFr

NEU
Erschienen: 12.11.2018
edition suhrkamp 2728, Taschenbuch, 160 Seiten
ISBN: 978-3-518-12728-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Populismus ist ein vielgestaltiges Phänomen. Mal ist er rechts, mal links; mal artikuliert er Protest gegen offene Märkte, mal wendet er sich gegen Migration. Auch in der geografischen Verteilung zeigt er sich variantenreich: In Südeuropa dominiert der Links-, in Nordeuropa der Rechtspopulismus. Philip Manow entwickelt eine vergleichende Erklärung für dieses zunächst widersprüchlich erscheinende Bild. Den Ausgangspunkt bilden die jeweiligen wirtschaftlichen Wachstumsmodelle, die Verfasstheit von Arbeitsmarkt und Sozialstaat, kurz die jeweiligen Politischen Ökonomien. Es zeigt sich: Wer vom Populismus reden will, aber vom Kapitalismus nicht, landet immer nur bei Identitätspolitik – und wird dann unweigerlich selbst Partei im Streit.

Aus dem Buch

»Wer Populismus sagt, sollte auch Kapitalismus sagen.«

Pressestimmen

»Philip Manows Buch leistet einen wichtigen Beitrag, um die ökonomischen Beweggründe derjenigen genauer in den Blick zu bekommen, die sich von den demokratischen Institutionen und vom Projekt der europäischen Einigung abwenden. Damit eröffnet es auch der politischen Praxis neue Wege.«

Albrecht Koschorke, Neue Zürcher Zeitung

Kommentieren