Rose Tremain
Die Verwandlung der Mary Ward - Roman

Aus dem Englischen von Elfie Deffner
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Erschienen: 20.01.2014
suhrkamp taschenbuch 4479, Taschenbuch, 429 Seiten
ISBN: 978-3-518-46479-3
Auch als eBook erhältlich

Ein ebenso berührender wie schonungsloser Gesellschaftsroman

 

»Ein Roman, der wie ein Country Song ist, schmerzlich, euphorisch.«

Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

 

Ich bin kein Mädchen, ich bin ein Junge

Am 15. Februar 1952 legte die ganze Nation zu Ehren des toten Königs eine Schweigeminute ein. Es war der Tag seiner Beerdigung. Ein denkwürdiger Tag auch für die sechsjährige Mary Ward, die mit ihren Eltern und dem jüngeren Bruder auf einem Kartoffelacker in Suffolk stand. Vom Hof her hörte sie das vertraute Krächzen ihres Perlhuhns Marguerite, dem sie eine erschütternde Entdeckung mitzuteilen hat: »Ich habe eine Neuigkeit für dich, Marguerite, ich habe ein Geheimnis, das ich dir anvertrauen möchte, mein Liebling. Ich bin nicht Mary, das ist ein Irrtum. Ich bin kein Mädchen. Ich bin ein Junge.«
So hat sie angefangen, die lange Reise der Mary Ward. Wahrlich keine einfache Aufgabe für die Tochter einer armen Bauernfamilie im England der 50er Jahre. 30 Jahre dauerte es, bis Mary sein darf, der sie ist. Martin. Es gibt nur wenige, die sie begleiten, der Großvater, ihre geliebte Lehrerin. Die Reise verändert Mary, aber auch ihre Familie und die Beziehungen untereinander von Grund auf. Ein langer, schmerzhafter und harter Weg bis zu dem Tag, an dem – 1980 – Post in Nashville, Kentucky eintrifft: »Lieber Martin, bitte verzeih mir. Ich hoffe sehr, dass Du es kannst. Deine Mutter Estelle.«

 

Pressestimmen

»Tremains Stil ist ... so präsent, dass die Geschichte von den Seiten springt und zu leben beginnt.«

L.Mag März/April 2014

Kommentare

»›Die Verwandlung der Mary Ward‹ ist ein zauberhaftes Buch, das die Situation von Menschen, die im falschen Körper geboren sind, weder beschönigt noch dramatisiert.Eigentlich müsste jeder, der zweifelt, dass es dieses Phänomen überhaupt gibt, Rose Tremains Buch ›verordnet‹ bekommen. Die Klarheit und das Selbstverständnis, mit dem sich die kleine Mary ihrem ›Anderssein‹ stellt, beeindrucken gerade durch dieses Selbstverständnis.«
Ulrike, leselustich.com, 30.03.2014

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