Carlo Strenger
Diese verdammten liberalen Eliten - Wer sie sind und warum wir sie brauchen

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Erschienen: 13.05.2019
Taschenbuch, 171 Seiten
ISBN: 978-3-518-07498-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

In der Debatte über den Aufstieg nationalistischer und illiberaler Parteien ist ein altes Gespenst wieder aufgetaucht – das Gespenst der liberalen Kosmopoliten: gut ausgebildete, international vernetzte Wissenschaftlerinnen, Journalisten oder Politikerinnen, die sich gegenseitig ihrer moralischen Überlegenheit versichern. Die Kluft zwischen Kosmopolitinnen und heimatverbundenen Kommunitaristen gilt als einer der zentralen Konflikte unserer Zeit.

Eine zutreffende Diagnose? Oder ist die Vorstellung von entwurzelten liberalen Eliten bloß ein Zerrbild? Der Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger kennt diese Gruppe nur allzu gut: weil er selbst zu ihr gehört – und aus dem Alltag seiner therapeutischen Praxis. Anhand einschlägiger soziologischer Literatur verallgemeinert er seine Befunde. Ja, so die selbstkritische Einsicht, die liberalen Eliten sind oft zu arrogant. Und dennoch brauchen wir ihre Expertise. Strenger schließt mit einem doppelten Plädoyer: für mehr Bodenständigkeit unter den liberalen Kosmopolitinnen und eine liberal-kosmopolitische Grundausbildung für alle.

Pressestimmen

»Eine anschauliche Ergänzung [soziologischer Gegenwartsdiagnosen] bietet Carlo Strengers kleine Brandschrift über die verdammten liberalen Eliten.«

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

»Sonnenklar argumentiert der Autor wider den Relativismus von links wie rechts und für die liberale, soziale Demokratie.«

Caroline Fetscher, Der Tagesspiegel

»Zum Glück gibt es ... [noch] Denkende, die das Uneindeutige, das Widersprüchliche zum Kern ihres Nachdenkens machen.«

Volkan Agar, taz, die tageszeitung

»Ein wunderschönes, kluges, ungewöhnliches, differenziertes, feines, elegantes, reifes Buch ... «

Ulf Poschardt, Die literarische Welt

»Die neuen ›verdammten‹ Eliten leben in zahlreichen Dilemmata, und es ist Strengers Verdienst, sie erstmals konzise zu beschreiben.«

René Scheu, Neue Zürcher Zeitung

»Carlo Strenger ... hat seine Patienten und sich selbst auf neuartige, sensible Weise analysiert: nicht im soziologischen Überblick, sondern als intimen Einblick. Statt zahlenschwer vertikal lieber lebensnah horizontal – auf der Couch.«

Karl Gaulhofer, Die Presse

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