David Vann
Dreck - Roman

Aus dem amerikanischen Englisch von Miriam Mandelkow
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D: 19,95 € *
A: 20,60 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 18.02.2013
Gebunden, 296 Seiten
ISBN: 978-3-518-42367-7

David Vanns radikalster und schonungslosester Roman

Galen ist 22 und hungrig nach Erlösung. Er lebt mit seiner Mutter auf einer Walnussplantage in Kalifornien von den Resten eines alten Familienvermögens, und er hasst es alles: die Hitze und den Dreck, die emotionale Bedürftigkeit seiner Mutter, ihre Macht über ihn. Die ganze verlogene Idylle. Doch Galen ist ein Phantast, und statt sein Leben in die Hand zu nehmen, sucht er Erleuchtung, liest Castaneda, Der Prophet, Die Möwe Jonathan. Er möchte auf dem Wasser gehen, endlich körperlos sein, doch seine Bedürfnisse halten ihn gefangen, und so ist er Jennifer, seiner 17-jährigen Cousine, die ihre erotische Macht über ihn erkennt, hilflos ausgeliefert. Bei einem Familienausflug in die Wälder eskalieren die Spannungen, die Mutter wendet sich gegen ihren eigenen Sohn, will ihn vernichten. Und Galen merkt, wie weit er zu gehen bereit ist, um die Transzendenz zu erreichen, nach der er strebt.

Menschen, die einander für die eigenen Schwächen bestrafen, um ihr Seelenheil zu retten: Der neue Roman von David Vann ist unerschrocken, rauschartig und voll schonungsloser Komik. Ihn zu lesen schmerzt. Ihn nicht zu lesen hieße, ein Meisterwerk zu ignorieren.

Im Original erschienen unter dem Titel Dirt (HarperCollins).

Pressestimmen

»... ein fürchterlich-fulminantes Kammer- oder besser: Schuppenspiel.«

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wenn Sie an der nackten, schrecklichen Wahrheit interessiert sind, tauchen Sie ein in dieses Buch.«

The Independent on Sunday

»Bösartig, abgedreht, von rabiater Wucht.«

Nicole Strecker, Terry Albrecht, WDR 3

»Diese Wucht macht mich schier sprachlos.«

Ines Geipel, Deutschlandradio

»Wer sich ihm aussetzt, lernt ein gewaltiges und gewalttätiges Stück Literatur kennen, das anzieht und abstößt. David Vann ist sehr weit gegangen.«

Claus-Ulrich Bielefeld, rbb-Kulturradio

»Man denkt zunächst an Hitchcocks Psycho oder an Stephen King, stellt aber bald fest, dass David Vann ein weitaus differenzierterer und raffinierterer Erzähler ist, dessen psychologische Mittel über die Schockeffekte eines Schauerromans weit hinausgehen.«

Sigrid Löffler, Österreichischer Rundfunk

»Seine Romane handeln von Menschen, die sich selbst zerfleischen - Männer und Frauen, Kinder und Eltern. Die Geschichten sind brutal, markerschütternd, deprimierend, sie zeigen die tiefschwarze Natur des Menschen, jeder Satz ein Axthieb - und sie wollen sich, einmal zur Hand genommen, partout nicht mehr beiseite legen lassen.«

Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»David Vann hat mit seinem Roman Dreck eines der außergewöhnlichsten und radikalsten Bücher des Frühjahrs vorgelegt.«

Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin

»Ein fesselndes Buch, dessen Stärke auch in der Schilderung der Natur als Mitspieler, Gegenspieler und Kulisse für die Leiden des jungen Galen eine der Hauptrollen in Dreck spielt.«

Margarete von Schwarzkopf, NDR

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