Anthony Horowitz
Ein perfider Plan - Hawthorne ermittelt

Aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff
Leseprobe » Bestellen »


D: 22,00 €
A: 22,70 €
CH: 31,50 sFr

NEU
Erschienen: 11.03.2019
Leinen, 363 Seiten
ISBN: 978-3-458-17782-1
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Keine sechs Stunden, nachdem die wohlhabende alleinstehende Diana Cowper ihre eigene Beerdigung geplant hat, wird sie in ihrem Haus erdrosselt aufgefunden. Ahnte sie etwas? Kannte sie ihren Mörder?

Daniel Hawthorne, ehemaliger Polizeioffizier und inzwischen Privatdetektiv im Dienst der Polizei, nimmt die Spur auf. Aber nicht nur den Fall will er lösen, es soll auch ein Buch daraus werden, und dafür wird Bestsellerautor Anthony Horowitz gebraucht. Der wiederum sträubt sich zunächst, ist jedoch schon bald unrettbar in den Fall verstrickt. Fasziniert von der Welt des Verbrechens ebenso wie von dem undurchsichtigen Detektiv und dessen messerscharfem Verstand.

Ganz im Stil von Holmes und Watson begeben sich Hawthorne und Horowitz auf die Suche nach dem Mörder einer scheinbar harmlosen älteren Frau, in deren Vergangenheit allerdings schon bald dunkle Geheimnisse auftauchen. Eine atemberaubende Jagd beginnt …
Im Original erschienen unter dem Titel The Word is Murder (Penguin Random House UK).

Pressestimmen

»Allerschönste britische Krimikost.«

HÖRZU

»Unwiderstehlich – was kann dieser unglaublich vielseitige Autor eigentlich nicht?«

USA Today

Kommentare

»Ich liebe die Geschichten von Anthony Horowitz.

Es ist fanszinierend, ja geradezu verblüffend, dass seine Imaginationskraft förmlich vor Energie zu strotzen scheint. So hat Anthony Horowitz nicht einfach nur willkürliche Figuren entworfen, die ihren Platz in dieser Handlung einnehmen, sondern sich derart leidenschaftlich in das Geschehen eingefühlt, dass sogar seine ganz eigene Persönlichkeit einen Platz in diesem Mordfall findet. Er hat tatsächlich einen literarischen Protagonisten kreiert, der nicht nur seinen Namen trägt, aussieht wie er selbst, sondern auch Horowitz’ Wesen verkörpert. Kurz: Er hat sich ganz dreist selbstinsziniert und in die Story miteinbezogen! Somit sprechen wir nicht mehr von einem standardisierten Kriminalroman in Erzählform, sondern von einem biografischen, ich-bezogenen Auftritt Horowitz (der ganz nebenbei,...sinnbildlich für Dr. Watson stehen soll!), der im Zusammenspiel mit dem fiktiven, exzentrischen, jähzornigen Hawthorne (DAS ist die Verkörperung von Sherlock Holmes) einen Mordfall zu lösen hat. Ein kongenialer Schachzug, der nicht nur Einblicke in das höchst interessante Autorenleben von Horowitz gewährt, sondern die Distanz zwischen Leser und Autor um ein Vielfaches verkürzt! Sensationell!
Außerdem besitzt Anthony Horowitz die besondere Gabe, Sätze/Handlungsteile im Raum stehen lassen zu können, die das Gehirn des Lesers prompt zum Weiterdenken und zum Befüllen des dadurch entstandenen Leerraumes animieren sollen. So lässt er genügend Interpretationsspielraum bei den Annäherungsversuchen der Charaktere und überlässt die Meinungsbildung für zwischenmenschliche Beziehungen der Leserschafft.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt seines Storytellings, ist die Tatsache, dass sich seine Konzepte über die Maßen ›very british‹ anfühlen. Das mag einigen von euch möglicherweise sauer aufstoßen, ich hingegen begrüße diese attitüdenhafte Art der Erzählung durchaus, da sie sich stets positiv auf die literarische/sprachliche Entwicklung der Geschichte auswirken kann.«
Zwischen den Zeilen, 11.03.2019

Kommentieren