Philip Manow
(Ent-)Demokratisierung der Demokratie

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Erschienen: 18.05.2020
edition suhrkamp 2753, Taschenbuch, 160 Seiten
ISBN: 978-3-518-12753-7
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Demokratie gegen Demokratie – illiberale gegen liberale, direkte gegen repräsentative Demokratie, vielleicht sogar »the people vs. democracy«? Es scheint, die Demokratie war noch nie so unumstritten wie heute, während zugleich noch nie so umstritten war, was aus ihr folgt. Jeder tritt in ihrem Namen an und beschuldigt den Gegner, ein Gegner der Demokratie zu sein.

Der Demokratie droht heute nur noch Gefahr von ihr selbst. Unsere Lage, so die These Philip Manows, ist von der gleichzeitigen Demokratisierung und Ent-Demokratisierung der Demokratie gekennzeichnet: Es ist die drastische Ausweitung von Partizipationschancen, die im Zentrum der Krise politischer Repräsentation steht. Diese Krise aber transformiert den Streit in der Demokratie zu einem Streit über die Demokratie – der ist jedoch demokratisch nicht zu führen.

Pressestimmen

»Wie es sich für einen guten Essay gehört, enthält Manows Text eine Menge anregender, aber auch anstößiger Gedanken. Er stellt mehr Fragen als er Antworten gibt. Aber es sind die richtigen Fragen ...«

Thomas Wagner, der Freitag
»Eine so genaue wie dichte Beschrei­bung der demokratisch entdemokratisier­ten Gegenwart.«
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Wie schon in seinem letzten Buch, Die Politische Ökonomie des Populismus, brilliert er über weite Strecken mit kühlem analytischen Materialismus.«

Jens Balzer, Deutschlandfunk Kultur

»Manows Schrift ist auch und vor allem ein Aufruf zur offenen Streitkultur, die gesamtgesellschaftlich in der Vergangenheit teilweise sediert worden ist und teilweise aus dem Gleis geraten zu sein scheint. Der Zeitpunkt für diesen Aufruf könnte passender nicht sein.«

Mirko Weber, Stuttgarter Zeitung

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