Ernst Bloch
Geist der Utopie - Erste Fassung

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Erschienen: 09.07.2018
Klappenbroschur, 437 Seiten
ISBN: 978-3-518-58722-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Im Sommer 1918 steht die Welt knietief in Blut: Der Krieg hat bereits Millionen von Opfern gefordert, die Spanische Grippe breitet sich aus, in Russland schlägt die Revolution in einen Bürgerkrieg um. Die alte Ordnung Europas wackelt und wird bald fallen. Eine ganze Generation – die Generation Y des vergangenen Jahrhunderts – steht auf einem Scherbenhaufen und schaut in eine ungewisse Zukunft.

Im Sommer 1918 erscheint im Verlag Duncker & Humblot das Buch eines jungen Mannes, das Furore machen wird: Ernst Blochs Geist der Utopie. Im Angesicht des Schreckens, inspiriert von den philosophischen Strömungen der Jahrhundertwende und befeuert von den alternativen Lebensentwürfen der Reformer und Anarchisten auf dem Monte Verità, beschreibt Bloch darin den Menschen als ein radikal zur Utopie begabtes Wesen.

Es ist ein Werk, das seine Zeit auf unnachahmliche Weise in Gedanken und Worte fasst, maßlos und streng, sozialistisch und messianisch, düster und voller Hoffnung. Nun ist die Zeit für eine Wiederentdeckung.

Pressestimmen

»In einer atemberaubenden Konstruktion überblendet der junge Philosoph die Dunkelheit unserer Selbsterfahrung mit der Dunkelheit der Zukunft, sodass dann eine funkelnde Synthese herausspringt und als Leuchtrakete eine Philosophie auf den Weg bringt, die in schwärzester Zeit von der Sehnsucht beflügelt wird, dereinst ›endlich das Menschengesicht zu sehen‹, auf das wir noch immer warten.«

Eckart Goebel, Die literarische Welt

»Das Buch ist noch heute erregend und provokativ ... «

Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

»Ernst Blochs Geist der Utopie. Das Standardwerk ist zur Wiederentdeckung für die heutige Zeit neu editiert worden.«

neues deutschland

»›Geist der Utopie‹ ist ein metaphysisches Buch; es spiegelt die Ideen eine Apokalypse und neuen Welt, wie sie vor dem Krieg von deutschen Philosophen bewegt worden waren.«

Michael Kuhlmann, Deutschlandfunk

»Es gibt in der deutschen Geistesgeschichte nicht viele Debüts, die es mit dem Furor von ›Geist der Utopie‹ aufnehmen können.«

Neue Zürcher Zeitung

»Die unkommentierte Neuausgabe von Blochs Text bietet jedenfalls die Gelegenheit, sich unverstellt mit ihm zu beschäftigen, um seinen Denkansatz zu rekonstruieren, aus dem alles Weitere folgt.«

Till Kinzel, Informationsmittel (IFB) 18-3

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