John Rawls
Gerechtigkeit als Fairneß - Ein Neuentwurf

Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Erin Kelly
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Erschienen: 27.03.2006
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1804, Taschenbuch, 316 Seiten
ISBN: 978-3-518-29404-8

Inhalt

Politische Gerechtigkeit muß fair sein. Dies war die Kernaussage von John Rawls’ Versuch einer Erneuerung der Theorie vom Gesellschaftsvertrag aus dem Jahre 1971. Binnen weniger Monate avancierte sein Werk zu den meistdiskutierten moral- und staatsphilosophischen Programmen der neueren Zeit. Rawls’ Gerechtigkeitspostulate und der Aspekt ihrer Durchführbarkeit in bezug auf Institutionen wie auch die Ansprüche an den einzelnen sind als Entwurf einer Gesellschaft, in der das Rechte zugleich als das Gute anerkannt wird, noch immer in der Diskussion. 32 Jahre nach der Veröffentlichung seines fulminanten vertragsrechtlichen Gedankenexperiments, Eine Theorie der Gerechtigkeit, erschien der Neuentwurf, in dem Rawls auf Einwände und Fragen seiner Kritiker reagiert und der nun als Taschenbuch vorliegt.

»Das Vermächtnis des amerikanischen Philosophen Rawls.« Die Zeit
Im Original erschienen unter dem Titel Justice as Fairness. A Restatement (The Belknap Press of Harvard University Press).

Kommentare

Der Entwurf einer gerechten Welt auf der Grundlage eines liberalen Verständnisses von Gesellschaft. Viele, die von Aufklärung und Chancengleichheit reden, können hier einiges lernen. Ein Ansatz, der wohlüberlegt und fortdauernd ist. Interessant ist auch der revidierende Blick auf die Theorie der Gerechtigkeit.
Reiner Girstl, 19.04.2016

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