James Joyce
Geschichten von Shem und Shaun Tales Told of Shem and Shaun

Englisch und deutsch Herausgegeben, übertragen und mit einem Nachwort versehen von Friedhelm Rathjen
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D: 17,95 €
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 21.05.2012
Bibliothek Suhrkamp 1468, Gebunden, 100 Seiten
ISBN: 978-3-518-22468-7

Inhalt

Lange vor der Veröffentlichung von Finnegans Wake (1939) wurden bereits einige Teile daraus separat in Buchform veröffentlicht – darunter nicht nur das berühmte Kapitel Anna Livia Plurabelle (1928), sondern auch Tales Told of Shem and Shaun (1929).
Der Keim der Entstehung dieser drei Geschichten liegt in einer Fehde zwischen den Schriftstellern James Joyce und Wyndham Lewis, die sich bei gemeinsamen Zechtouren durch Paris kennengelernt hatten. Joyce beantwortet eine heftige Attacke Lewis’ auf den Ulysses (»ein Monument wie ein Rekorddurchfall«) und auf das entstehende Finnegans Wake (»Kinderspielchen à la Gertrude Stein«).
Es gibt in Finnegans Wake bekanntlich keinen ›eigentlich gemeinten‹ Sinn, sondern ein Geflecht aus vielen fragmentarischen Sinnebenen, die sich gegenseitig ergänzen, durchdringen und auch aufheben; eben dies ist die besondere Qualität des Buches. Ziel des Übersetzers Friedhelm Rathjen war es, so viele der im Original vorhandenen Bedeutungen wie irgend möglich wiederzugeben, und zwar in eben der Abfolge und Verschränkung, in der sie im Original erschienen: »Finnegans Wake ist ein kühnes Buch für kühne Leser, und das Amt des Übersetzers kann es nur sein, dafür zu sorgen, daß beide zusammenfinden.«

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