Stephan Thome
Gott der Barbaren - Roman

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Erschienen: 10.09.2018
Gebunden, 719 Seiten
ISBN: 978-3-518-42825-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

China, Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung überzieht das Kaiserreich mit Terror und Zerstörung. Ein junger deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des riesigen Reiches helfen will, reist voller Idealismus nach Nanking, um sich ein Bild von der Rebellion zu machen. Dabei gerät er zwischen die Fronten eines Krieges, in dem er am Ende alles zu verlieren droht, was ihm wichtig ist. An den Brennpunkten des Konflikts – in Hongkong, Shanghai, Peking – begegnen wir einem Ensemble so zerrissener wie faszinierender Persönlichkeiten: darunter der britische Sonderbotschafter, der seine inneren Abgründe erst erkennt, als er ihnen nicht mehr entgehen kann, und ein zum Kriegsherrn berufener chinesischer Gelehrter, der so mächtig wird, dass selbst der Kaiser ihn fürchten muss.

In seinem packenden neuen Buch erzählt Stephan Thome eine Vorgeschichte unserer krisengeschüttelten Gegenwart. Angeführt von einem christlichen Konvertiten, der sich für Gottes zweiten Sohn hält, errichten Rebellen in China einen Gottesstaat, der in verstörender Weise auf die Terrorbewegungen unserer Zeit vorausdeutet. Ein großer und weitblickender Roman über religiösen Fanatismus, über unsere Verführbarkeit und den Verlust an Orientierung in einer sich radikal verändernden Welt.

Aus dem Buch

»Sollte der Moment, da wir Seinen Willen zu erkennen glauben, zugleich der Beginn der Barbarei sein?«

Pressestimmen

»Stephan Thome hat aus dem unglaublichen Stoff einen Roman gemacht, bei dem auf jeder seiner siebenhundert Seiten die Frage mitschwingt, wie man sich in den verwirrenden Umbruchszeiten heute orientieren kann.«

Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Das Buch zu lesen, erfordert Konzentration und Durchhaltevermögen. Dafür werden sie mit einer großen abenteuerlichen Reise belohnt.«

Katharina Deschka, FAZ Rhein-Main-Zeitung

»Vor allem aber gelingt es dem Autor, die geheimnisvoll in sich geschlossene und faszinierende Welt des chinesischen Denkens vor Augen zu führen. ... Einerseits ist dieses groß angelegte Buch also eine suggestive Einführung in die chinesische Ästhetik und Geschichtsauffassung, andererseits kann man es aber auch als einen spannenden Abenteuerroman lesen.«

Helmut Böttiger, Die Zeit

»Der fachkundige Sinologe Thome zeigt mit seinem formenreichen Roman Gott der Barbaren ein Riesenreich in einer historischen Phase des Niedergangs und Umbruchs.«

Brigitte Neumann, SWR

»Bemerkenswert ist, wie mutig sich Thome in fremde Lebenswelten hineinschreibt ... «

Anne-Dore Krohn, rbb kulturradio

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