David Vann
Im Schatten des Vaters - Roman

Aus dem Amerikanischen von Miriam Mandelkow
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D: 17,90 € *
A: 18,40 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 21.02.2011
Gebunden, 184 Seiten
ISBN: 978-3-518-42229-8

Die Nüchternheit, mit der David Vann davon erzählt, macht seinen Roman umso eindrucksvoller. Von den Bildern darin kommt man so schnell nicht wieder los.
Christoph Schröder, ZEIT ONLINE

 

Inhalt

Eine abgelegene Insel im südlichen Alaska, die nur per Boot oder Wasserflugzeug zu erreichen ist, mit nichts in Sicht außer wilden Wäldern und schroffen Bergen. Hier hat Jim eine Holzhütte gekauft, um dort ein Jahr mit seinem dreizehnjährigen Sohn Roy, den er kaum kennt, alleine zu leben. Aber Jim ist jämmerlich unvorbereitet auf das Leben in der Wildnis: auf Bären, peitschenden Regen und Schnee und vor allem auf die Einsamkeit. Nachts muß der zunehmend verschreckte Roy das verzweifelte Schluchzen seines Vaters mitanhören. Roy will nichts als fort von der Insel, aber er fürchtet sich vor dem, was passiert, wenn er geht. Und so bleibt er, bis das Schicksal des Vaters und sein eigenes mit einem erschütternden Ereignis besiegelt ist.
Mit dieser unvergeßlichen Geschichte über ein verheerendes Abenteuer tief in der Wildnis von Alaska ist David Vann eine bemerkenswert scharfsichtige Darstellung der komplizierten und spannungsgeladenen Beziehung zwischen Vätern und Söhnen gelungen. Er hat sich damit einen festen Platz unter den besten jungen amerikanischen Autoren erobert. Sein Roman wurde unter anderem mit dem Grace Paley Prize, dem California Book Award, dem Prix des Lecteurs de L'Express, und dem Prix Medicis Étranger ausgezeichnet.
Im Original erschienen unter dem Titel "Sukkwan Island" in Legend of a Suicide (University of Massachusetts Press).

Pressestimmen

»Man weiß, dass alles gesagt wird, was zu sagen ist. Wie David Vann es erzählt, schlichtweg meisterhaft.«
Jochen Jung, DIE ZEIT
»David Vann kann Gefühle bei lebendigem Leib sezieren und die Schmerzen des Sezierens dabei noch einarbeiten. Das, was man neben seiner Sprachkunst am meisten an dem Buch bewundert, ist seine Unerschrockenheit. Man fühlt sich beim Lesen wie auf einer Expedition durch etwas wirklich Gefährliches. Und das Gefährliche ist nicht Alaska. Das ist man selbst.«
Dirk Knipphals, taz. die tageszeitung

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