Hermann Hesse
Hermann Hesse – Die Briefe

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»In den Niederungen des Aktuellen« - Die Briefe. 1933-1939

Herausgegeben von Volker Michels
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Erschienen: 07.05.2018
Gebunden, 750 Seiten
ISBN: 978-3-518-42810-8

Inhalt

Hermann Hesses Briefe aus den Jahren 1933 bis 1939 machen uns zu Zeugen seines Alltags seit Beginn der nationalsozialistischen Ära bis hin zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Obwohl er seit langem die Schweizer Staatsbürgerschaft innehatte, war auch er massiv von den kulturpolitischen Schikanen der neuen Machthaber betroffen. Fast alle deutschen Journale, die zuvor seine Beiträge veröffentlicht hatten, waren ihm künftig verschlossen, und auch die Publikation seiner zeitkritischen Bücher scheiterte am Einspruch der NS-Behörden. Überdies geriet er ins Kreuzfeuer beider Lager. Empörten sich die Nationalsozialisten über Hesses Einsatz für die Exilliteratur, so war für die Presse der Emigranten der Umstand, dass seine Bücher vorerst noch in Deutschland erhältlich waren, der Stein des Anstoßes. Zugleich illustrieren die Briefe den praktischen Einsatz des Dichters für die Geflohenen und seinen Kampf gegen die Restriktionen der Schweizer Fremdenpolizei.
Hesses Briefe bringen neues Licht in eine Nebelzone kulturhistorischer Forschung und zeigen, wie viel ein Einzelner gegen die Übermacht diktatorischer Regime auszurichten vermag.

Aus dem Buch

»Es ist schlimm, inmitten dieser Blindheit mit offenen Augen zu leben.«

Pressestimmen

»Ein Muss für Hesse-Fans, ein Soll für seine Hasser.«

Tilman Krause, Die literarische Welt

»Hermann Hesse nimmt als Briefschreiber einen in der deutschen Literaturgeschichte einzigartigen Rang ein.«

Heimo Schwilk, Die Welt

»Insgesamt hat der Herausgeber Volker Michels – kenntnisreich wie stets – 476 Briefe ausgewählt. Michels' voll und ganz realisierte Leitabsicht war es, ›ein charakteristisches Gesamtbild zu erreichen, das neben den zeitgeschichtlichen auch die biographischen Begebenheiten jener Jahre überliefert und illustiert.‹«

Wolfgang Albrecht, Informationsmittel (IFB)

»Wieder einmal zeigen Hermann Hesses Briefe, dass man auch in finsteren Zeiten die Ideale der Menschlichkeit verteidigen kann und muss.«

Mathias Iven, Das Blättchen Nr. 13/2018

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