Wolf Singer, Matthieu Ricard
Jenseits des Selbst - Dialoge zwischen einem Hirnforscher und einem buddhistischen Mönch

Aus dem Englischen von Friederike Moldenhauer, Susanne Warmuth und Wolf Singer
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Erschienen: 11.06.2018
suhrkamp taschenbuch 4885, Taschenbuch, 350 Seiten
ISBN: 978-3-518-46885-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Ist das, was wir wahrnehmen, die Wirklichkeit? Können wir unseren Geist trainieren und Achtsamkeit lernen? Ist Liebe steuerbar? Und wie können wir ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen, wenn Hirnstrukturen unsere Entscheidungen vorzeichnen?

In diesem Buch treten Wolf Singer, einer der weltweit führenden Hirnforscher und streitbarer Bezweifler der Willensfreiheit, und Matthieu Ricard, Molekularbiologe, buddhistischer Mönch und Bestsellerautor, in einen Dialog über Kernfragen unserer Existenz – über Glück, Selbstkontrolle und die Macht von Gefühlen.

Die Neugier und Offenheit der beiden Gesprächspartner ermöglicht es, dass ihre auf den ersten Blick gegensätzlichen Positionen gänzlich unerwartete Verbindungen sichtbar machen. Wissenschaftlich fundiert und auf der Basis jahrzehntelanger Erfahrungen denken sie gemeinsam darüber nach, was wir tun können, um gute und glückliche Menschen zu werden.

Pressestimmen

»Das Buch präsentiert einen Streifzug durch Kernfragen der menschlichen Existenz – von der Macht der Gefühle bis zum Wesen des Bewusstseins.«

Martin Tauss, Die Furche

»Der Dialog zweier inspirierter Köpfe stösst neue Pforten auf und erhellt alte Fragen über Liebe, Verantwortung, Wissen und den freien Willen.«

Daniel Ammann, Akzente 2/2017

»Die Lektüre des Buches lohnt sich nicht nur für Fachleute. Der naturwissenschaftlich vorgebildete buddhistische Mönch und der naturalistisch argumentierende, humanistisch gebildete Neurowissenschaftler zeigen sich in ihrer Geisteshaltung sehr ähnlich. Dies erlaubt es beiden, einander bei einzelnen Themen sachlich klar und deutlich zu widersprechen ... und das Gespräch offen zu führen und auch so enden zu lassen.«

Peter M. Steiner, MaxPlanckForschung 1/18

»Es kostet viel Zeit, das alles sorgfältig zu lesen und zu durchdenken, aber es lohnt sich.«

Cornelia Weishaar-Günter, Tibet und Buddhismus Oktober 2018

»Die Kontroversen und Übereinstimmungen innerhalb des anregenden Dialoges zeigen Grenzen und Möglichkeiten der Kombination von Wissenschaft und Meditationspraxis im Hinblick auf die Erforschung von Bewusstsein auf. Dabei wird der Zugang zur jeweils anderen Sichtweise stets offen gehalten.«

Sandy Scheffler, literaturkritik.de

»Wie erfrischend es sein kann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten in einem Dialog aufeinander zugehen, ohne sich zu verbiegen, zeigt dieses Buch.«

Birgit Stratmann, ethik-heute.org

»Wir lauschen einem Dialog auf höchstem Niveau, der von gegenseitigem Respekt, Interesse und Humor getragen wird.«

Margrit Irgang, BUDDHISMUS AKTUELL 3/17

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