Hg.: Christian Neuhäuser, Christian Seidel
Kritik des Moralismus

Herausgegeben von Christian Neuhäuser und Christian Seidel
Leseprobe » Bestellen »


D: 28,00 €
A: 28,80 €
CH: 38,50 sFr

Erschienen: 14.12.2020
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2328, Taschenbuch, 490 Seiten
ISBN: 978-3-518-29928-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

In politischen Debatten und den Medien ist regelmäßig zu hören und zu lesen, man solle das Moralisieren lassen, denn es führe zu nichts, bringe die Menschen nur gegeneinander auf und sei damit sogar unmoralisch. Doch stimmt das? Und was ist überhaupt Moralismus? Wann moralisieren wir und wann machen wir anderen berechtigte moralische Vorwürfe? Der Band versammelt Originalbeiträge, die sich diesen Fragen auf unterschiedliche Weise nähern – einige kritisieren den Moralismus, andere verteidigen den Bedarf an moralistischer Kritik. Gemeinsam ist ihnen das Ziel, die philosophischen Grundlagen für eine differenziertere Betrachtung des Moralisierens in öffentlichen Debatten zu erschließen.

Pressestimmen

»Den Autoren des Sammelbands gelingt es, die Grenzen zwischen moralischem Engagement und Herabwürdigung, berechtiger Empörung und Selbstgerechtigkeit genauer zu bestimmen.«
Gerd Schrader, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Der anspruchsvolle Sammelband Kritik des Moralismus leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die in der spätmodernen Gesellschaft verbreitete mediale Instrumentalisierung von Moral.«
Marcel Remme, lehrerbibliothek.de Februar 2021

Kommentieren