Rachel Cusk
Kudos - Roman

Aus dem Englischen von Eva Bonné
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Erschienen: 09.07.2018
Gebunden, 215 Seiten
ISBN: 978-3-518-42807-8
Auch als eBook erhältlich

SWR-Bestenliste

 

Inhalt

Faye ist Schriftstellerin und unterwegs, ihren neuen Roman vorzustellen. Für sie scheint diese Reise lebensentscheidend. Nicht nur hofft sie, endlich die ihr gebührende öffentliche Anerkennung zu finden, sie sucht vor allem Abstand zu einer privaten Katastrophe. Sie begegnet Kollegen, die sich um Kopf und Kragen reden, sie bestreitet Bühnengespräche, in denen man ihr nicht zuhört und sie gibt Interviews, ohne wirklich selbst zu Wort zu kommen. Doch je mehr sie sich auf die anderen einlässt, umso deutlicher wird Faye, was jenseits all der Geschichten und Fiktionen liegt, mit denen die Menschen sich fast obsessiv wappnen. Die Konsequenz, die Faye für sich daraus zieht, ist einleuchtend – führt sie aber geradewegs zurück in die Bodenlosigkeit ihrer persönlichen Situation.

Was verbergen wir, indem wir uns zeigen? Und warum wissen wir am wenigsten über das, was uns am meisten bewegt? Rachel Cusk ist »eine originäre, eine geradezu philosophische Schriftstellerin.« (taz) und Kudos ein lebenskluger, beziehungsreicher Roman, erzählt mit schlichter Eleganz und häretischem Witz.

Im Original erschienen unter dem Titel Kudos (Faber & Faber).

Pressestimmen

» ... Rachel Cusk [lässt uns] zum Glück noch einmal mit Faye in einer feindseeligen (Männer-)Welt allein, die einen ... brillant verstört.«

Andreas Merkel, der Freitag

» ... Rachel Cusk ist eine brillante, scharfsinnige und dabei gewitzte Beobachterin und Denkerin ...«

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

»Mehr noch als in den vorgegangenen Bänden bricht sich in Kudos Cusks philosophisch grundierte Erzählweise Bahn.«

Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel

» ... was Cusk nun so zeitgemäß wie zeitlos wirken lässt, ist aber eher die Art, wie sie in ihrer Erzählerin alle Theorien zum weiblichen Blick auf sich und die Welt anklingen lässt, von der Dichterin Viginia Woolf bis zur Theoretikerin Eva Illouz.«

Mara Delius, Die literarische Welt

»Bei dieser Schriftstellerin gibt es kein ›vielleicht‹. Rachel Cusk hat mit ihrer soeben abgeschlossenen Werktrilogie herkömmliche Erwartungen ans Genre des Romans sanft und beharrlich umgepflügt.«

Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Die Schriftstellerin Rachel Cusk ist zum internationalen Star aufgestiegen. Mit Kudos vollendet sie ihre Romantrilogie. Eine Begegnung mit einer Frau, die über das Scheitern schreiben kann wie keine andere.«

Andrea Köhler, DIE ZEIT

»›Das Ziel der drei Bücher musste eine Vision weiblicher Identität und weiblichen Leids sein‹, sagte [Cusk] einmal. Und das hat sie, ganz gleich, ob man Kudos nun phantastisch oder etwas enttäuschend findet, mit dieser Trilogie fraglos erreicht.«

Annabelle Hirsch, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Der erzählerische Impuls gehe auf den Wunsch zurück, sagt [Cusks Alter Ego Faye] ›jede Schuld zu vermeiden; mit anderen Worten, wir nutzen ihn strategisch, um uns von Verantwortung zu entlasten‹. Cusk ist eine Meisterin dieses Erzählens.«

Anke Dürr, DER SPIEGEL

»Als ›weibliche Odyssee im 21. Jahrhundert‹ wird Rachel Cusks Roman-Trilogie über die Schritstellerin Faye bezeichnet. Mit Kudos legt sie den dritten Teil vor — und treibt ihren Stil auf die Spitze.«

Bernadette Conrad, SRF

»Kudos erweist sich als eine Serie von kuriosen, lachhaften, absurden Begegnungen und Konversationen, lauter frivolen Beispielen für die beiläufigen Grausamkeiten des Alltags.«

Sigrid Löffler, Deutschlandfunk Kultur

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