Ben Lerner
No Art - Poems / Gedichte

Englisch und deutsch Aus dem amerikanischen Englisch von Steffen Popp In Zusammenarbeit mit Monika Rinck Mit einem Vorwort von Alexander Kluge
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Erschienen: 19.04.2021
Leinen, 512 Seiten
ISBN: 978-3-518-42991-4

Inhalt

Ben Lerner ist einer der klügsten und innovativsten amerikanischen Dichter der Gegenwart. No Art zeigt das breite Spektrum lyrischer Formate, das Lerner beherrscht und fortwährend weiterentwickelt: das zerstörte Sonett, das poetische Denkbild, die gestisch verschobene Elegie, die Rekombination und Variation von Reden und sprachlichen Gesten über den einzelnen Text hinaus.

Wiederkehrende Themenbereiche, Vertextungsverfahren und sprachliche Referenzsysteme werden sichtbar, an erster Stelle eine doppelte Auseinandersetzung: mit der kulturellen und politischen Gegenwart der Vereinigten Staaten und der Frage, wie sich denkend und sprechend darauf zugreifen lässt. Alexander Kluge bescheinigt Lerners Gedichten »einen völlig autonomen Duktus und Rhythmus« und schreibt in seinem Vorwort: »Zugleich finden sich in dieser Strömung von Worten blitzartig hochkonzentrierte Funken an Information, an Witz und inhaltlicher Präzision. So treffen hier Ideale der Kritischen Theorie (…) mit einer gediegenen New Yorker Modernität zusammen.«

Pressestimmen

»Wie Ben Lerner mit seinen lyrischen ›Strukturerfahrungen‹ sein poetologisches, aber eben auch ein gesellschaftliches Dilemma vorführt, und wie Steffen Popp auch in seiner Zusammenarbeit mit Monika Rick für diese entschiedenen Gedichte im Deutschen ebenso entschiedene Entsprechungen gefunden hat, macht Eindruck.«
Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung
»... eine anregende, verdrehte Liebeserklärung.«
Maja Beckers, DIE ZEIT
»[Alexander] Kluge hat Gedichtzeilen von Lerner als Ausgangspunkt für mehrere seiner Mikroerzählungen genommen. Und genau das sind Ben Lerners Gedichte auch, Autobahnabfahrten, die man noch nie genommen, oder Abzweigungen, die man bisher nicht wahrgenommen hat.«
ORF
»Wie ein Teleskop, das unvergessliche Bilder der inneren und äußeren Welten in höchster Auflösung zur Anschauung bringt.«
The New York Review of Books

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