Jacques Derrida
Politik der Freundschaft

Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer
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Erschienen: 16.12.2002
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1608, Taschenbuch, 492 Seiten
ISBN: 978-3-518-29208-2

Inhalt

»O Freunde, es gibt keinen Freund« – dieser enigmatische Satz am Anfang von Derridas Buch zitiert eine ganze Tradition philosophischer, politischer und literarischer Texte von Aristoteles über Montaigne, Nietzsche und Kant bis zu Carl Schmitt, Bataille und Blanchot. Er eröffnet jeweils eine Theorie der Freund- und Feindschaft, deren politische Implikationen Derrida herausarbeitet. In unserer Tradition, so die Hypothese des Buchs, ist die Genealogie des Politischen mit dem Paar Bruder/Freund verbunden. Der Begriff des Politischen wie der der Freundschaft greifen zurück auf einen fragwürdigen Schematismus der Abstammung: Herkunft, Geschlecht, Art, Blut, Natur und Nation. Politik der Freundschaft zielt auf einen neuen Begriff des Politischen und der Demokratie.

Im Original erschienen unter dem Titel Politiques de l'amitié (1994 Editions Galilée, Paris).

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