Martha C. Nussbaum
Politische Emotionen - Warum Liebe für Gerechtigkeit wichtig ist

Aus dem Amerikanischen von Ilse Utz
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Erschienen: 11.04.2016
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2172, Taschenbuch, 623 Seiten
ISBN: 978-3-518-29772-8
Auch als eBook erhältlich

SZ/NDR-Bestenliste Sachbuch

Inhalt

Wie viel Gefühl verträgt eine Gesellschaft, die nach Gerechtigkeit strebt? Nicht viel, könnte man meinen und auf die Gefahren politischer Instrumentalisierung von Ängsten und Ressentiments verweisen. Emotionen, so eine verbreitete Ansicht, setzen das Denken außer Kraft und sollten deshalb keine Rolle spielen. Martha C. Nussbaum hingegen behauptet: Um der Gerechtigkeit politisch zur Geltung zu verhelfen, bedarf es nicht nur eines klaren Verstandes, sondern auch einer positiv-emotionalen Bindung der Bürgerinnen und Bürger an die gemeinsame Sache. Manche sprechen von Hingabe, Nussbaum nennt es Liebe. Sie zeigt, welche Ausdrucksformen diese und verwandte politische Emotionen annehmen können und wie sie sich kultivieren lassen.

Im Original erschienen unter dem Titel Political Emotions: Why Love Matters for Justice (Harvard University Press).

Aus dem Buch

»Erst die Liebe haucht der Achtung vor den Menschen Leben ein und macht sie zu mehr als einer bloßen Hülle.«

Pressestimmen

»Ein inspirierendes Buch voller tiefschürfender Einsichten in die Rolle, die Emotionen im politischen Leben spielen.«
Publishers Weekly

»Martha C. Nussbaum schreibt klar und anschaulich.«

Christine Weber-Herfort, Psychologie heute 2/2015

»Ein lesenswertes Buch.«

Helga Sporer, Widerspruch Nr. 60, 34. Jg. 2015

»Im jüngsten Werk Nussbaums, ... begeistert die Ethikerin ihre Leser durch eine Vielfalt an Beispielen aus Literatur, Musik und Architektur. Sie betreibt so eine Art narrative Ethik, ohne dabei populärwissenschaftlich zu werden.«

Bernhard Preusche, Theologie der Gegenwart 1/2015

»N. gibt wichtige Anregungen für den toleranten Umgang mit anderen Religionen für Gesellschaftsformen des politischen Liberalismus und präzisiert damit ihre Gerechtigkeitstheorie.«

Wolfgang Erich Müller, Theologische Literaturzeitung 6/2015

Nachrichten

Kommentare

»Das ist ein sehr wichtiges Buch. Man lasse sich vom Titel nicht irreführen, denn es geht hier nicht um eine ›Emotionalisierung‹ der Politik. Das ist alles methodisch sehr sauber entworfen und hält jeder rationalen Anfrage stand! Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag zu den Fragen der Entwicklung ›nationaler Identität‹, ein Buch über Ziele und politische Strategien. Es wird hoffentlich viele LeserInnen finden.«
Wolfgang Leyk, 18.09.2015

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