Isabel Allende
Porträt in Sepia - Roman. Großdruck

Aus dem Spanischen von Lieselotte Kolanoske
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D: 10,90 €
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Erschienen: 18.05.2009
suhrkamp taschenbuch 4091, Taschenbuch, 604 Seiten
ISBN: 978-3-518-46091-7

Inhalt

Als Aurora del Valle den Schleier zerreißt, der über ihrer Herkunft liegt, hat sie bereits eine bewegte Kindheit und Jugend zwischen Kalifornien, dem Europa der Belle Epoque und Chile hinter sich. Aufgewachsen ist sie im großzügigen und pompösen Haus ihrer Großmutter Paulina del Valle, die sie unter ihre Fittiche genommen hat, um sie »in die Welt einzuführen«. Je mehr aber Aurora von der Welt kennenlernt, um so deutlicher wächst in ihr das Bedürfnis, aus eigener Kraft zu leben.

Eine Kamera, die sie als Kind geschenkt bekommt, wird ihr nach und nach zur Leidenschaft und zum Mittel der Suche nach ihrer persönlichen Wahrheit. Wer waren ihr Vater, ihre Mutter, und woher kommen die Laute einer fremden Sprache, an die sie sich zu erinnern glaubt? Als sie auf einer Photographie, die sie selbst gemacht hat, mit dem Verrat des Mannes konfrontiert wird, den sie liebt, entschließt sie sich, das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu erforschen.

Das Schicksal der Aurora, einer starken und eigenwilligen jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln und damit nach der eigenen Identität, steht im Mittelpunkt dieses mit großem Atem erzählten, farbigen Romans. Doch tatsächlich ist es eine ganze Welt von Schicksalen, die Isabel Allende zu erzählen weiß. In Porträt in Sepia erfahren wir nicht nur den weiteren Lebensweg der Eliza Sommers, der unkonventionellen Protagonistin aus Fortunas Tochter, sondern erhalten mit diesem Roman gleichsam das zeitliche Bindeglied, welches das Schicksal der Familie del Valle weiterspinnt bis hin zu den Ereignissen aus Das Geisterhaus.

Mit diesem kraftvollen Familien-Epos hat Isabel Allende ein Bild der chilenischen Gesellschaft vor dem Hintergrund bewegter ...

Inhalt

Als Aurora del Valle den Schleier zerreißt, der über ihrer Herkunft liegt, hat sie bereits eine bewegte Kindheit und Jugend zwischen Kalifornien, dem Europa der Belle Epoque und Chile hinter sich. Aufgewachsen ist sie im großzügigen und pompösen Haus ihrer Großmutter Paulina del Valle, die sie unter ihre Fittiche genommen hat, um sie »in die Welt einzuführen«. Je mehr aber Aurora von der Welt kennenlernt, um so deutlicher wächst in ihr das Bedürfnis, aus eigener Kraft zu leben.

Eine Kamera, die sie als Kind geschenkt bekommt, wird ihr nach und nach zur Leidenschaft und zum Mittel der Suche nach ihrer persönlichen Wahrheit. Wer waren ihr Vater, ihre Mutter, und woher kommen die Laute einer fremden Sprache, an die sie sich zu erinnern glaubt? Als sie auf einer Photographie, die sie selbst gemacht hat, mit dem Verrat des Mannes konfrontiert wird, den sie liebt, entschließt sie sich, das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu erforschen.

Das Schicksal der Aurora, einer starken und eigenwilligen jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln und damit nach der eigenen Identität, steht im Mittelpunkt dieses mit großem Atem erzählten, farbigen Romans. Doch tatsächlich ist es eine ganze Welt von Schicksalen, die Isabel Allende zu erzählen weiß. In Porträt in Sepia erfahren wir nicht nur den weiteren Lebensweg der Eliza Sommers, der unkonventionellen Protagonistin aus Fortunas Tochter, sondern erhalten mit diesem Roman gleichsam das zeitliche Bindeglied, welches das Schicksal der Familie del Valle weiterspinnt bis hin zu den Ereignissen aus Das Geisterhaus.

Mit diesem kraftvollen Familien-Epos hat Isabel Allende ein Bild der chilenischen Gesellschaft vor dem Hintergrund bewegter politischer Ereignisse zwischen 1843 und 1973 gezeichnet. Liebe und Gewalt, Tod und Erlösung, Exil und Freiheit, Emanzipation und geistige Unabhängigkeit und immer wieder die Macht der Erinnerung, das sind die großen Themen nicht nur dieser drei Romane. Themen vielmehr, die auch den persönlichen Lebensweg der Autorin immer wieder bestimmt haben: »My roots are in my memory. Every book is a journey into the past, into the soul, into the memory.«

»Ich schreibe, um die langjährigen Geheimnisse meiner Kindheit aufzuklären, meine Identität festzulegen, meine eigene Legende zu schaffen. Zum Schluß ist das einzige, was wir wirklich in Fülle haben, die Erinnerung, die wir selbst gewebt haben.«

Im Original erschienen unter dem Titel Retrato en Sepia, 2000 (Plaza & Janés, Barcelona).

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