Hg.: Jakob Augstein
Reclaim Autonomy - Selbstermächtigung in der digitalen Weltordnung

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Erschienen: 12.12.2017
edition suhrkamp 2714, Taschenbuch, 189 Seiten
ISBN: 978-3-518-12714-8
Auch als eBook erhältlich

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Vor nicht einmal zwanzig Jahren nährte die Digitalisierung noch die Hoffnung auf eine universelle Befreiung der Menschen. Geblieben ist davon nicht viel: Die Furcht vor Überwachung ist zu einem ständigen Begleiter geworden. Mit Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien hielt eine neue Form von Hetze Einzug in die Öffentlichkeit. Und auf die permanente Verfügbarkeit von Informationen folgte der Kampf der etablierten Medien gegen den digitalen Dauerbeschuss mit Fake News. Höchste Zeit also für eine kritische Bestandsaufnahme.

In diesem Band gehen einige der wichtigsten Denkerinnen und Denker der Gegenwart drängenden Fragen nach: Wie lässt sich der digitale Kapitalismus zähmen? Stellt das Internet eine Gefahr für die Demokratie dar? Und wie können wir in einer digitalisierten Welt Autonomie (zurück)erobern?

Pressestimmen

»Auch mehr als ein Jahr nach dem Symposium bildet der Band den Stand der Debatte ab.«

Andrian Kreye, Süddeutsche Zeitung

»Während es auf den meisten der momentan stattfindenden Digitalkonferenzen um die Umsetzung und/oder mögliche Grenzziehungen der Digitalisierung durch die Politik oder durch Mitbestimmungsrechte von Beschäftigten geht, stellen sich die Autorinnen und Autoren grundlegenden Fragen der Digitalisierung. Herausgekommen ist ein spannender Sammelband.«

Josef Haverkamp, Computer und Arbeit 5/2018

»Die SPD- und Unionspolitiker sollten dringend zwischen den Koalitionsverhandlungen Reclaim Autonomy lesen, bevor sie wieder nur auf Twitter Scheingefechte austragen.«

Wolfgang M. Schmitt, Rhein-Zeitung

»So überzeugend die düstere Analyse, so schwach ist der Hoffnungsschimmer ... «

Rosinenpicker

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