Didier Eribon
Rückkehr nach Reims

Aus dem Französischen von Tobias Haberkorn
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D: 18,00 €
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 09.05.2016
Taschenbuch, 240 Seiten
ISBN: 978-3-518-07252-3
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an – das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist. Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller Das Ende von Eddy.

Alle Kommentare

»Ein beeindruckendes Buch das sich mit den Fragen der Herkunft beschäftigt und den Fragen der damit verbundenen Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Buch das auch zeigt, wie jemand trotz aller Nachteile zum Erfolg kommt. Daneben steht die Frage wie Gemeinsamkeit in der Arbeiterschicht definiert wird und wie das Ende des Klassenkampfs neue Wahlprioritäten bei vergessenen Wählergruppen schafft. Das Thema Homophobie wird anschaulich erklärt. Ein sehr beeindruckendes und ehrliches Buch, das auch jeden noch einmal vor Augen führt wie sehr Frankreich auch als Klassengesellschaft geprägt ist.«
Reiner Girstl, 03.04.2018
»Ein scharfsinniges, hochaktuelles Zeitporträt.«
Wibke Mandalka, 10.01.2017

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