Daniel C. Dennett
Süße Träume - Die Erforschung des Bewußtseins und der Schlaf der Philosophie

Aus dem Amerikanischen von Gerson Reuter. Mit einem Vorwort des Autors. Mit Abbildungen
Bestellen »


D: 24,80 €
A: 25,50 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 19.03.2007
Gebunden, 215 Seiten
ISBN: 978-3-518-58476-7

Inhalt

»Daniel Dennett ist so frei, den Geist aus der Bewußtseinsfalle zu befreien.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Schillernd, enigmatisch, schwer zu fassen: Das Bewußtsein gilt als eines der großen Rätsel unserer Zeit, und es gibt viele, unter ihnen nicht wenige Philosophen, die behaupten, es sei unmöglich, es auf die gleiche Weise zu erforschen wie etwa den Stoffwechsel, die Kontinentaldrift oder die Schwerkraft. Bewußtsein sei »etwas anderes« oder »mehr« als bloße Biologie und würde sich deshalb einer wissenschaftlichen Erklärung prinzipiell entziehen. Zu den profiliertesten Widersachern dieser Auffassung gehört der Philosoph Daniel C. Dennett, dessen neues Buch ein leidenschaftliches Plädoyer für eine wissenschaftliche Erforschung des Bewußtseins ist und zugleich ein Weckruf für seine eigene Zunft. Bewußtsein, so Dennett, ist nichts weiter als ein Teil unserer biologischen Ausstattung, weshalb man es auf die gleiche Weise untersuchen könne wie andere natürliche Phänomene: mit naturwissenschaftlichen Methoden. Probleme bei diesem Unterfangen bereitet allein die mächtige philosophische Tradition, indem sie nach wie vor den süßen Träumen von verführerischen subjektiven Erlebnisqualitäten und anderen Eigenschaften geistiger Zustände nachhängt, die sich einer objektivierenden Erklärung angeblich entziehen.
Dennett läßt die maßgeblichen Debatten um den Status des Bewußtseins Revue passieren, liefert raffinierte Dekonstruktionen einiger der berühmtesten philosophischen Gedankenexperimente zu diesem Thema, fordert Gegenspieler wie John Searle oder David Chalmers zum Duell und entzaubert Stück für Stück diese Traumwelt als Resultat eines bornierten Festhaltens an realitätsfernen Intuitionen - an Träumen eben, die die Erforschung des Bewußtseins nicht befördern, sondern sie im Gegenteil behindern. ...

Inhalt

»Daniel Dennett ist so frei, den Geist aus der Bewußtseinsfalle zu befreien.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Schillernd, enigmatisch, schwer zu fassen: Das Bewußtsein gilt als eines der großen Rätsel unserer Zeit, und es gibt viele, unter ihnen nicht wenige Philosophen, die behaupten, es sei unmöglich, es auf die gleiche Weise zu erforschen wie etwa den Stoffwechsel, die Kontinentaldrift oder die Schwerkraft. Bewußtsein sei »etwas anderes« oder »mehr« als bloße Biologie und würde sich deshalb einer wissenschaftlichen Erklärung prinzipiell entziehen. Zu den profiliertesten Widersachern dieser Auffassung gehört der Philosoph Daniel C. Dennett, dessen neues Buch ein leidenschaftliches Plädoyer für eine wissenschaftliche Erforschung des Bewußtseins ist und zugleich ein Weckruf für seine eigene Zunft. Bewußtsein, so Dennett, ist nichts weiter als ein Teil unserer biologischen Ausstattung, weshalb man es auf die gleiche Weise untersuchen könne wie andere natürliche Phänomene: mit naturwissenschaftlichen Methoden. Probleme bei diesem Unterfangen bereitet allein die mächtige philosophische Tradition, indem sie nach wie vor den süßen Träumen von verführerischen subjektiven Erlebnisqualitäten und anderen Eigenschaften geistiger Zustände nachhängt, die sich einer objektivierenden Erklärung angeblich entziehen.
Dennett läßt die maßgeblichen Debatten um den Status des Bewußtseins Revue passieren, liefert raffinierte Dekonstruktionen einiger der berühmtesten philosophischen Gedankenexperimente zu diesem Thema, fordert Gegenspieler wie John Searle oder David Chalmers zum Duell und entzaubert Stück für Stück diese Traumwelt als Resultat eines bornierten Festhaltens an realitätsfernen Intuitionen – an Träumen eben, die die Erforschung des Bewußtseins nicht befördern, sondern sie im Gegenteil behindern. 

»Dennett ist auf dem besten Weg, der Herbert Spencer unserer Tage zu werden, der Mann der Ideen, der eine Brücke zwischen philosophischer Tradition und Naturwissenschaft zu schlagen imstande ist.« Toronto Globe and Mail

Im Original erschienen unter dem Titel Sweet Dreams. Philosophical Obstacles to a Science of Consciousness, 2005 (The MIT Press/A Bradford Book).

Kommentare

Dennett ist aktueller denn Je!
Mit freundlichen Grüßen
xyz, 09.07.2007

Kommentieren