Elena Ferrante
Tage des Verlassenwerdens

Aus dem Italienischen von Anja Nattefort
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Erschienen: 09.09.2019
Gebunden, 252 Seiten
ISBN: 978-3-518-42885-6
Auch als eBook erhältlich

SPIEGEL-Bestseller

Inhalt

Olga ist achtunddreißig und verheiratet, sie hat zwei Kinder, eine schöne Wohnung in Turin und ein Leben, das solide auf familiären Gewissheiten und kleinen Ritualen ruht. Seit fünfzehn Jahren führt sie eine glückliche Ehe. Zumindest denkt sie das. Bis ein einziger Satz alles zerstört. Der Mann, mit dem sie alt zu werden hoffte, ihr geliebter Mario, will nichts mehr von ihr wissen, er hat eine Andere, eine zwanzig Jahre Jüngere. Alleingelassen mit den Kindern und dem Hund, fällt Olga in einen dunklen Abgrund, dessen Existenz sie vorher nicht einmal hat erahnen können.

Was geht in einer Frau vor, die plötzlich vor den Trümmern ihrer Ehe steht? Einer Frau, die sich immer für ausgeglichen, stark und selbstbewusst gehalten hat? Elena Ferrante erzählt uns eine ganz alltägliche Geschichte als wortgewaltige Tragödie – davon, wie es ist, bei glasklarem Verstand in den Wahnsinn abzurutschen.

Im Original erschienen unter dem Titel I giorni dell'abbandono (Edizioni e/o).

Pressestimmen

»Wer die Werke der italienischen Bestsellerautorin kennt, weiß, dass sie sich beim Schreiben nicht mit Oberflächen zufrieden gibt, sondern diese immer wieder umstülpt, um ihr rohes Inneres bloßzulegen. In keinem anderen Roman geht sie dabei so weit wie in Tage des Verlassenwerdens

Brigitte Woman 11/2019

»Das wirkliche Faszinosum ist, wie es einer Frau gelingt, mit glasklarem Verstand über ihr Abgleiten in den Wahnsinn ... akribisch zu berichten. Und nebenbei bemerkt ist es auch der Schluss, der mich total begeister hat: Der Roman endet nämlich mindestens so überraschend und brilliant, wie er angefangen hat.«

Gesa Ufer, rbb radioeins

»Ferrante ... arbeitet sich diesmal am Thema der in Turin lebenden verlassenen Frau und Mutter ab. Kunstvoll baut sie rund um Olgas grenzenlosen Hass auf ihren Mann und dessen neue Partnerin sowie ihre zunehmende Abneigung den eigenen Kindern gegenüber eine Atmosphäre der Bedrohung auf, die jedem Thriller gewachsen ist.«

do, Die Presse

»Das Elend einer Frau am vorübergehenden Ende von allem ist großartig erzählt. Ferrante trifft die Zwischentöne in schwierigsten Lagen.«

Jamal Tuschick, freitag.de

»Ein Meisterwerk ... Die Bannkraft von Tage des Verlassenwerdens liegt in der wütenden Intelligenz der Erzählerin.«

Le Monde

»Tage des Verlassenwerdens schenkt uns eine Sprache, um Gemütszustände zu beschreiben, die uns unbeschreiblich erscheinen.«

L'Unità

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