Lea Haller
Transithandel - Geld- und Warenströme im globalen Kapitalismus

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Erschienen: 13.05.2019
edition suhrkamp 2731, Taschenbuch, 511 Seiten
ISBN: 978-3-518-12731-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Kaffee, Baumwolle, Kautschuk: kaum eine Ware, die nicht quer über die Weltmeere verschifft wird. Treibende Kraft dabei sind nicht die Abnehmer, sondern Zwischenhändler. Lea Haller legt nun erstmals eine detaillierte Geschichte des Transithandels vor, der einen gewaltigen Teil der globalen Wirtschaft ausmacht.

Am Beispiel der Schweiz, über die heute ein Fünftel des weltweiten Rohstoffhandels abgewickelt wird, zeigt Haller, wie sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts zentrale Techniken und Institutionen der Globalisierung herausbildeten: von Terminbörsen über internationale Schiedsgerichte bis hin zu Steuerprivilegien für multinationale Konzerne. Das Ergebnis ist nichts Geringeres als eine Geschichte der Entstehung des Weltmarktes.

Pressestimmen

»Ein mutiges Buch.«

Alexis Schwarzenbach, Neue Zürcher Zeitung

»Transithandel liest sich flüssiger als viele andere Bücher über Wirtschaftsgeschichte – ein Feld, auf dem es besonders schwer ist, ansprusvoll Geschichten zu erzählen. Das Buch steckt voller theoretischer Einsichten, ohne gleich mit einer Gesamttheorie des globalen Kapitalismus auftrumpfen zu wollen.«

Jürgen Osterhammel, Neue Zürcher Zeitung

»Man liest Hallers Buch mit Respekt.«

Andreas Tobler, Tages-Anzeiger

»Die Historikerin zeigt Zusammenhänge auf, stellt Marktmechanismen wie das Hedging oder das Clearing anschaulich dar, ohne Schattenseiten wie die Beziehungen zum Naziregime zu kaschieren.«

sonntagszeitung.ch

Kommentare

»Lea Hallers bahnbrechende Studie beleuchtet die Schlüsselakteure, die den globalen Warenverkehr von 1850 bis in die Gegenwart gestalteten.«
Adam Tooze, 21.11.2018

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