Ulla Berkéwicz
Über die Schrift hinaus

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CH: 31,50 sFr

Erschienen: 07.05.2018
Klappenbroschur, 116 Seiten
ISBN: 978-3-518-42787-3

Inhalt

Über die Schrift hinaus heißt das neue Buch von Ulla Berkéwicz. Gründend auf das vedische, das jüdische und das mathematisch-topologische Wissen, formuliert es in zwei einander bespiegelnden, korrespondierenden Teilen die Aufforderung, wahrzunehmen, was unser Bewusstsein beschränkt.

In einer überwältigenden poetischen Phantasie überschreitet in der dreizehnten Stunde einer Faschingsdienstagnacht eine Dichterpartisanin die Schwelle des Erzählens und ein Mathematikrebell die Zählbarkeit der Zahl. Das sprengt eine Potentaten-, Künstler- und Bürgergesellschaft aus ihrem Rahmen, so dass sie den beiden in ihre Vorstellungsfreiheit folgen kann. Die geistes- und naturwissenschaftlichen Grundgedanken für dieses anarchische Spektakel entwickelt eine so provokante wie kompromisslose Prosaschrift, die zeigt, was möglich ist, wenn wir unsere Wahrnehmung nicht auf unsere Sphäre der drei Dimensionen beschränken, sondern unseren Vorstellungen freien Lauf lassen in Bereiche, die von den Begriffen Raum und Zeit nicht begrenzt sind.

Unter dem Titel Über die Schrift hinaus erschien 2000 ein Band mit Essays zur Literatur von Hans-Ulrich Treichel. Die Verwendung des Titels erfolgt mit Zustimmung des Autors.

Aus dem Buch

»In einer Stunde schlägts vielleicht dreizehn und in zwei vielleicht drei, und bei dreizehn fallen die Glocken vielleicht aus dem Turm, und bei drei wird der Turm vielleicht erst gebaut.«

Pressestimmen

»Die Handschrift der Suhrkamp-Neuerfinderin Ulla Berkéwicz produziert einen magischen Sog. Intim wie ein gebasteltes Geschenk kommt das schwarze Bändlein daher: privat, auf den ersten, ungenauen Blick fast unprofessionell, warm und elegant lockt der literarische Essay an.«

Ulf Poschardt, Die literarische Welt

»Es flirrt, es glitzert, es regt an, es ruft nach der Bühne – vor allem im eigenen Kopf.«

Irene Bazinger, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Über die Schrift hinaus heißt diese Meditation über die in der Moderne verlorenen mythischen Kraftquellen des Denkens – mit einer überraschenden Wendung. ... Wie in einem Zauberkunststück verwandelt Ulla Berkéwicz alles in ein Mysterienspiel – in der momentanen Renaissance eines plakativen Realismus wirkt das erfrischend unzeitgemäß.«

Alexander Cammann, DIE ZEIT

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