Hanns-Josef Ortheil
Wie ich Klavierspielen lernte

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Erschienen: 13.05.2019
Gebunden, 318 Seiten
ISBN: 978-3-458-17789-0
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Hanns-Josef Ortheil ist vier Jahre alt, als er zum ersten Mal Klavierunterricht bekommt. Angeleitet von seiner Mutter, macht er rasche Fortschritte und wird an eine russische Pianistin weitergereicht. Schon bald steht der Entschluss fest, Konzertpianist zu werden und auf den großen Bühnen der Welt zu brillieren. Für den jungen Klaviereleven bedeutet das ein jahrelanges Üben, meist viele Stunden am Tag. Kurz nach dem Abitur erhält der Zwanzigjährige ein Stipendium in Rom, wo es völlig unerwartet zu einem Zusammenbruch kommt. Der große Traum ist geplatzt ...

In Wie ich Klavierspielen lernte erzählt Hanns-Josef Ortheil aus heutiger Sicht von den oft skurrilen Seiten des Pianistenlebens. Von ersten Klavierschulen, favorisierten Komponisten, frühem Vorspiel, exaltierten Klavierlehrern und großen Titanen auf den Bühnen von Salzburg und anderswo. Amüsant und packend führt er den Leser eine steile Leiter hinauf in den Pianistenhimmel, wo seit Vladimir Horowitz' Zeiten sowohl schwerste spezielle Psychosen als auch legendäre Triumphe zu erwarten sind.

Ein Buch nicht nur für Klavier- und Musikenthusiasten, das von den verborgenen, dämonischen Seiten manischen Übens und Spielens sowie der Geschichte des Virtuosentums kenntnisreich und detailliert erzählt.

Pressestimmen

»Als Kind stellte [Hanns-Josef Ortheil] sich vor, dass die Tasten sich [unter dem Klavierdeckel] weiter bewegen. Jetzt weiß er, dass alles, was weiterklingt, aus ihm selber kommt, so wie dieser Roman als großes Echo eines Lebens mit der Musik.«

Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung

»Ausgeruht und amüsant erzählt – nicht nur für Klassik-Fans.«

stern

»Ein sehr persönliches Buch – und ein hochmusikalisches.«

Jürgen Kanold, Südwest Presse Ulm

»Der neue Roman von Hanns-Josef Ortheil ist eine unterhaltsame Liebeserklärung an das Klavier.«

Ulf Heise, Freie Presse

»... eine Spurensuche nach dem kindlichen und jugendlichen Wunsch Ortheils Pianist zu werden. ... Und es ist auch die Geschichte einer besonderen Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn über das Medium der Musik.«

Mascha Drost, Deutschlandfunk Kultur

»Dieser ebenso spannend wie beklemmend zu lesende Bildungsroman ist ein ermutigendes Buch.«

Ronald Schneider, RP Online

»Ein fesselndes Modell autobiografischen Schreibens. Anekdotische Momente und skurrile Akzente sorgen für Belebung und bekömmliche Distanz und machen diese glänzend geschriebenen Erinnerungen zu einer ebenso nachdenklichen wie unterhaltenden Lektüre.«

Badische Neueste Nachrichten

»Ein spannendes Buch.«

Susanne Benda, Stuttgarter Zeitung

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