Stephen Emmott
Zehn Milliarden

Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger
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D: 14,95 € *
A: 15,40 €
CH: 21,90 sFr

Erschienen: 09.09.2013
Gebunden, 206 Seiten
ISBN: 978-3-518-42385-1

Spiegel Bestseller Hardcover


»Ein zugespitzter Weckruf, der wachrüttelt.«

Gerhard Klas, Deutschlandfunk

 

»Wir sind nicht zu retten.«

Für die Herstellung eines Burgers braucht man 3000 Liter Wasser. Wir produzieren in zwölf Monaten mehr Ruß als im gesamten Mittelalter und fliegen allein in diesem Jahr sechs Billionen Kilometer. Unsere Enkel werden sich die Erde mit zehn Milliarden Menschen teilen müssen. Haben wir überhaupt eine Zukunft?
Stephen Emmott, Leiter eines von Microsoft aufgebauten Forschungslabors und Professor in Oxford, schafft mit Zehn Milliarden etwas Einzigartiges: Das erste Mal zeichnet ein Experte ein aktuelles und für jeden verständliches Bild unserer Lage. Kein theoretischer Überbau, kein moralischer Zeigefinger. Die nackten Fakten sind die dramatische Botschaft dieses Buches – und Emmott bringt sie auf besondere Weise zum Sprechen: in wenigen, klug arrangierten Sätzen und mit Bildern, die einem den Atem rauben. Das ist drastisch, doch viel drastischer ist, was wir der Erde angetan haben und immer noch antun. Und damit uns. Zehn Milliarden ist der letzte Weckruf. Wir dürfen ihn nicht überhören.

Im Original erschienen unter dem Titel 10 Billion (Penguin).

Erscheint zeitgleich in 13 Ländern


Aus dem Buch

»Ich glaube, wir sind nicht zu retten. Ich hoffe ja selbst, dass ich mich irre. Aber alle Erkenntnisse, die die Wissenschaft uns derzeit liefert, deuten darauf hin, dass ich richtig liege.«

»Stellen Sie sich vor, wir entdecken einen riesigen Asteroiden, der sich auf die Erde zubewegt und hier einschlagen wird. Das ist ein simples Problem, das wirklich jeder versteht. Alle Regierungen würden beispiellose Maßnahmen ergreifen. Alles und jeder würde mobilisiert, um das Überleben der Spezies zu sichern. In genau dieser Situation befinden wir uns heute. Nur dass es keinen Asteroiden gibt. Das Problem sind wir.«

Pressestimmen

»Die Zukunft der Welt hängt manchmal nur an wenigen entscheidenden Sätzen.«

Iris Radisch, DIE ZEIT

»Emmotts Blick ist der eines Wissenschaftlers. Für ihn zählen nur die Fakten, das Unvorhersehbare kommt bei ihm nicht vor. Er hat kein klassisches Wissenschaftsbuch geschrieben. Es gibt weder einen theoretischen Überbau, noch einen moralischen Zeigefinger. Emmotts Buch ist ganz einfach, von jedem zu verstehen und es stellt die Fragen aller Fragen: Und jetzt?«

Lotar Schüler, 3sat.de

»Stephen Emmott, wissenschaftlicher Leiter eines Microsoft-Labors, zeichnet in seinem Buch eindringlich, mit neuen Fakten. aber ohne moralischen Überbau das Bild unserer lage und fragt, obesüberhaupteineZukunftfür die Menschheit gibt.«

Tania Martini, taz. die tageszeitung

»Zehn Milliarden ist ein Buch, das man in gut einer Stunde lesen kann, das aber lange nachwirkt ... Er setzt auf kurze Sätze, von denen fast jeder knallt und schmerzt wie ein Peitschenhieb. Zwischen den Sätzen und Absätzen gibt es viel Weißraum, der wie eine Mahnung wirkt. Denk mal darüber nach! Mach dir das einmal klar!«

News.de

»Um in einer vollkommen veränderten Welt überleben zu können, müssen wir umdenken. Und dieses Umdenken beginnt mit Stephen Emmotts unverzichtbarem Buch.«

John Gray, The Guardian

»Zehn Milliarden ist ein Buch, das man nicht ignorieren kann und das man nicht so schnell wieder vergisst. … Emmott illustriert auf exzellente Art und Weise, wie wir die Welt um uns herum verändern.«

The Daily Telegraph

»Ein wertvoller Beitrag, um die Debatte über das Bevölkerungswachstum wieder in Gang zu bringen.«

Financial Times

»Zehn Milliarden ist ein wütendes, ein extrem prägnantes Buch, ein Buch mit einer heftigen Botschaft.«

The Times

»Dieses Buch muss gelesen werden. Am besten von jenen, die sich eine einigermassen lebenswerte Welt für ihre Kinder wünschen. Damit uns die netten Optimisten in ihrer Hoffnungsfreude nicht versehentlich ein Requiem singen.«

Sacha Rufer, umweltnetz-schweiz.ch

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