Durs Grünbein
Zündkerzen - Gedichte

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Erschienen: 11.09.2017
Gebunden, 152 Seiten
ISBN: 978-3-518-42753-8
Auch als eBook erhältlich

SWR-Bestenliste

Inhalt

Zündkerzen ist eine Sammlung von 83 Gedichten in den unterschiedlichsten Formen, variierend in kurzen und langen Zeilen. Es sind Traumstücke, Redepartikel, Prosagedichte, zerbrochene Sonette, Sequenzen wie aus Unfallprotokollen. Jedes dieser Stücke entzündet sein eigenes Leuchten, seine kleine oder größere Epiphanie. Hier schreibt ein Dichter, der keiner Schule angehört, keiner modischen Strömung – ein Beobachter des Realen, neugierig auf die diesseitigen Dinge, hellwach für ihr Verschwinden.

Zwei Langgedichte ziehen mächtige Stützpfeiler in die Struktur der Sammlung – reine Anschauung einer südlichen Metropole: Das Photopoem, Elegie vom musealen Leben: Die Massive des Schlafs. Es gibt Liebesgedichte, erotisch direkt, ebenso wie Momente der Verlusterfahrung als Demontage der Sonettform. Ein Gedichtzyklus über die Pinie nähert sich reiner Lautmusik und wird zum Verbarium, in dem die Buchstaben tanzen.

Zündkerzen sind Dinge, keine Ideen und erst recht keine Konzepte.

Pressestimmen

»83 Gedichte enthält die Sammlung. Das Kalkül des Dichters ist ein Spiel mit Formeln, aus dem von Zeit zu Zeit ein vollkommenes Einzelstück entsteht. Mindestens zwei Gedichte des Bandes scheinen mir ziemlich perfekt.«

Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein in die römische Realität verschlagener, vielseitigkeitsgeprüfter Dichter unterläuft das Reale, bewahrt es und zieht es zugleich tiefer in einen sanften Surrealismus.«

Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau

» ... ein starkes Buch über tägliche Schwächen.«

Joachim Dicks, NDR

»Durs Grünbein ist einer der wirklich Großen auf dem Feld der deutschsprachigen Dichtung und dabei vollkommen gegenwärtig, provozierend souverän, sogar politisch engagiert ...«

Insa Wilke, ZEIT Online

»Ein famoser neuer Gedichtband.«

Ronald Pohl, Der Standard

»Dieser Band ist eine Feier der Schönheit, die durch ihre Kehrseite zur Entfaltung gelangt.«

Björn Hayer, Berliner Zeitung

»Grünbeins Verse bauen keine Bilder, sie philosophieren.«

Hans-Dieter Schütt, neues deutschland

» ... in allen Texten waltet untergründige Subversivität: Durs Grünbeins Zündkerzen sind nämlich letztlich politisch, ohne politisch zu sein. Wem sie den Spiegel vorhalten, ist der Mensch als ›zoon politikon‹.«

Claudia Kramatschek, Deutschlandfunk Kultur

»Grünbeins Zündkerzen erzeugen ... schillernde Lichtblitze.«

Björn Hayer, BÜCHERmagazin 1.2018

»Hier schreibt ein Dichter, der keiner Schule angehört, keiner modischen Strömung – ein Beobachter des Realen, neugierig auf die diesseitigen Dinge, hellwach für ihr Verschwinden.«

Gert Scobel, 3sat

Videobeiträge

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