Theater als Stream: Premieren und eine Uraufführung im Februar

18.02.2021

Heldenplatz, das letzte Theaterstück von Thomas Bernhard, der am 9. Februar seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte, hatte am 6. Februar als Live-Stream des Salzburger Landestheater Premiere. Die Regie führte Alexandra Liedtke.

»Liedtke vertraut zu Recht dem Text, der nichts von seiner Prägnanz und Eleganz verloren hat. « (Wiener Zeitung, 8.2.21)

»Alexandra Liedtke hat mit dem Salzburger Ensemble und den Gästen eine sehr überzeugende Erinnerung beschworen – an den Autor, der in diesen Tagen 90 Jahre alt geworden wäre, an eine Uraufführung, die Bernhards dumme Gegner zum ›Skandal‹ aufmöbelten, und natürlich an Thomas Bernhards ewiges Thema: die Schuld, die nicht vergeht, und das Erbe der Schuldigen, das wächst und wuchert und gerade jetzt wieder so schrecklich unzerstörbar scheint.« (Die deutsche Bühne, 6.2.21)



Flüstern in stehenden Zügen von Clemens J. Setz wurde am 7. Februar von den Münchner Kammerspielen als ein Theater-Live-Film von Regisseur Visar Morina gezeigt.
Tickets für die nächste Vorstellung am 25. Februar erhalten Sie auf der Website des Theaters.

»Clemens J. Setz, als Roman- wie als Dramenautor ein Spezialist für Groteskes, menschlich Absurdes,hat sein Stück über die Betrugsmaschen des Internets noch vor der Corona-Pandemie geschrieben. Aber man kann es auch als Lockdown-Stück lesen, als Zwangsneurose unter verschärften Isolationsbedingungen.« (Süddeutsche Zeitung, 9.2.21)

»Flüstern in stehenden Zügen des österreichischen Schriftstellers Clemens J. Setz scheint das Stück der Stunde zu sein, die Lektüre um Lockdown.« (tz, 9.2.21)



Das Thalia Theater Hamburg brachte Marius Goldhorns Debütroman Park als digitalen Live-Walk via Zoom am 30. Januar zur Uraufführung. Die Regie führte Moritz Reichardt.
Tickets für den nächste Live-Walk von »Park. Ein Statt-Gespräch / nach dem Roman ›Park‹« erhalten Sie auf der Website des Theaters.

Das Stück fängt »ihr Lebensgefühl erstaunlich präzise ein, weshalb dieser Live-Walk funktioniert. … Genauer kann man die grassierende Verunsicherung nicht auf den Punkt bringen.« (Hamburger Abendblatt, 2.2.21)