Zum Weltflüchtlingstag

18.06.2019

Seit 2001 wird am 20. Juni der Weltflüchtlingstag begangen.
Obwohl in Deutschland seit einigen Jahren kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über die Themen Flucht, Migration und Verfolgung berichtet wird, soll der 20. Juni dazu dienen, internationale Solidarität und Humanität besonders in den Fokus zu rücken: Zahlen der Vereinten Nationen zufolge befinden sich derzeit knapp 70 Millionen Menschen auf der Flucht – mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Weltweit wird alle zwei Sekunden ein Mensch zur Flucht gezwungen. Für eine konstruktive Auseinandersetzung mit Flucht und Migration haben die UNO-Flüchtlingshilfe und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels dazu aufgerufen, diesen Themen vermehrt Raum zu geben und so haben wir einige Buchempfehlungen für Sie zusammengestellt.
Reportagen, Essays und Berichte aber auch literarische Texte erzählen die Geschichten der Menschen hinter den Zahlen und Schlagzeilen und ermöglichen ein differenzierteres Bild im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Dauerthema: So widmen sich, um nur wenige Beispiele herauszugreifen, Schutzzone (Nora Bossong), Kruso (Lutz Seiler) oder Nachruf auf Lebende (Christa Wolf), in ganz unterschiedlicher Weise der Suche nach Freiheit, den Hindernissen durch politische Schranken und der Frage der gesellschaftlichen Verantwortung.

Einen explizit wissenschaftlichen Fokus bieten außerdem unsere Themenseiten, auf denen Sie wissenschaftliche Beiträge zu und aus aktuellen Debatten, eingehende Analysen sowie geschichtliche und philosophische Hintergründe und Fragestellungen finden:

Ethik der Migration »

Schutz und Freiheit »

Die Angst vor den Anderen »