Katharina Winkler
(au) revoir Édith Piaf!

Katharina Winkler
© Max Zerrahn

NEU

3 Damen, 6 Herren, Besetzung variabel

UA: Frei zur UA

Synopse

Es sind die poetische, sinnliche Sprache und die genaue Kenntnis biografischer Details, die Katharina Winklers Theaterstück zu einem literarischen Ereignis  machen.  Mit  lässiger  erzählerischer  Geste,  Gespür  für  theatrale  Zuspitzung und den metaphysischen Gehalt dieser Künstlerbiografie lässt die Autorin das bedingungslose Leben von Édith Piaf Revue passieren, von der Kindheit bis zum Tod. Gerahmt ist der Bilderbogen von Piafs letztem Konzert im ausverkauften Olympia in Paris. Es treten im Laufe des Stückes die für Piaf maßgeblichen Männer auf: Vater Louis Gassion etwa, mit dem Édith  ihre  ersten  Auftritte  auf  der  Straße  hat,  Louis  Leplée,  der  die  Piaf  »entdeckte«  und  1936  auf  ungeklärte  Weise  ermordet  wurde,  die  Künstler, die unter Édiths Einfluss standen: Jean Cocteau, Piafs »Bräutigam im Tode«, oder Georges Moustaki, Yves Montand, Charles Aznavour, das Triumvirat,  das  sich  in  einer  der  komischsten  Szenen  des  Stückes,  zwanzig  Jahre nach Piafs Tod 1963, an Édith erinnert; nicht zuletzt der Mann ihres Lebens, Marcel Cerdan.
Vor ihrem letzten Auftritt zieht die Piaf gegenüber ihrem »Schöpfer« Raymond Asso ihre eigene, bitter-komische Bilanz: »Schau mich an, mein Schöpfer. Meine Leber kollabiert, der Krebs frisst meinen Magen. Kann kaum noch  stehen  auf  den  verkrüppelten  Füßen.  Bald  schimmelt  mir  das  Wort  l’amour im Mund. Meine Jahre habe ich aufgefressen. Lacht . Mich nimmt schon  lange  kein  Schlaf.  Mal  sehen,  ob  der  Tod  mich  nimmt.«

Nachrichten