Enis Maci
Bataillon

Enis Maci
© Max Zerrahn

NEU

Mind. 5 DarstellerInnen, Besetzung variabel

UA: Nationaltheater Mannheim
24.01.2020
Regie: Marie Bues

Synopse

Ein Hochhaus steht verloren im Niemandsland, Flechten wuchern an den Betonkanten des Gebäudes, in dessen Innerem eine ganze Welt zusammenkommt: Im Keller sitzen Weberinnen und arbeiten an Tarnumhängen aus Kartoffelsäcken, Lumpen, Fischernetzen für einen Krieg, der in  Bataillon viele Schauplätze hat: den Balkankrieg etwa, den Krieg in Syrien oder auch den Körper der Frauen. Im Friseursalon ein paar Stockwerke höher schäumt Monica Lewinsky einer Fremden, die bald hier einziehen wird, den Kopf ein. Ada Lovelace, die britische Mathematikerin, die als erste Programmiererin bezeichnet wurde, kommt vorbei, aber auch Elisabeth Mann Borgese. Eine Greisin putzt ihr Gewehr. Zwei Kühlschränke kommunizieren miteinander. Die Ränder der Gegenstände verformen sich. Da sind Erinnerungen – wem gehören sie?

Pressestimmen

»Assoziationsreich, als würde man durchs Internet surfen, springen die Berichte, Erinnerungen, Biografien und Zitate hin und her. Ein dicht vernetzter Diskurs voller Daten und Fakten. … über die das Bühnenpersonal … vital und mit schönem Mut zur Rhetorik gewissermaßen erkundet, was die Welt im Innersten zusammenhält.« (Mannheimer Morgen, 27.1.2020)

Bataillon von Enis Maci am Nationaltheater Mannheim

Nachrichten