Gesine Schmidt
Begehren

Gesine Schmidt
© Max Zerrahn

Eine doku-fiktionale Feldforschung

UA: Staatstheater Mainz, Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg
03.12.2016
Regie: Brit Bartkowiak

Synopse

Internetdating, polyamore Beziehungen, Casual Sex oder Freundschaft plus sind schon längst gesellschaftsfähig, und spätestens seit dem immensen Erfolg von Fifty Shades of Grey ist auch BDSM-Sex in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es mangelt nicht an einer Sprache der öffentlichen Bekenntnisse in einem durch und durch sexualisierten öffentlichen Raum. Sex ist zu einem Produkt des Lifestyles geworden. »Eine gute Liebesbeziehung bleibt nach heutiger Sicht durch guten Sex erhalten. Männer und Frauen müssen sie auf einem hohen Niveau beherrschen und sich gegenseitig überbieten.« (Eva Illouz)
Haben wir es heute nur mit Experten in Sachen Sexualität zu tun? Was passiert jenseits der öffentlichen Bekenntnisse? Worin unterscheiden sich männliches und weibliches Begehren? Was bedeuten Dominanz und Unterwerfung in sexuellen Beziehungen? Wie äußert sich der Widerspruch zwischen der Sehnsucht nach Verschmelzung, nach Hingabe und der Sehnsucht nach Unabhängigkeit und Gleichberechtigung? Und: In welchem Verhältnis stehen Lust und Begehren zur Liebe? Vier Frauen und drei Männer im Alter von 26 bis 75 Jahren antworten auf diese und andere Fragen mit ihren ganz persönlichen Lebens- und Lustgeschichten.

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