Thomas Köck
dritte republik. eine vermessung

Thomas Köck
© Max Zerrahn

(teil drei der kronlandsaga)

2 Damen, 3 Herren, 4 Kinder, 1 Ventilator, Besetzung variabel

UA: Thalia Theater Hamburg
02.11.2018
Regie: Elsa-Sophie Jach und Thomas Köck

Synopse

»Europa, im Winter 1918/19, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Inmitten eines Jahrhundertsturms irgendwo im posthabsburgischen Nie¬mandsland trifft eine Landvermesserin auf einen Kutscher und bittet ihn, sie zur Grenze zu bringen. Immerhin schickt sie das ehemalige k.u.k. Vermessungsamt, um die neuen Außengrenzen zu vermessen. Aus dem kurzen Ritt durch die Peripherie des frühen, krisengeschüttelten 20. Jahrhunderts wird allerdings schnell eine surreale, albtraumhafte, posthistorische Odyssee auf einer Holzkutsche durch einen aus der Zeit und aus den Fugen geratenen Kontinent. Langsam verschwimmen im Sturm Zeiten und Schauplätze, historische Fakten und blinde Mutmaßungen. Unterwegs treffen der Kutscher und die Landvermesserin vom Tremor gebeutelte Soldaten, falsch gelandete Fallschirmspringer, kafkaeske Gehilfen, einen suizidalen, weltberühmten Reeder, und das alles am fürchterlichs¬ten und menschenfeindlichsten Gebiet der Geschichte: der österreichischen Provinz.
Eine Vermessung nach Motiven von Jim Jarmusch, Franz Kafka, Thomas Pynchon, Marina Zwetajewa, Johannes Brahms, Dmitri Schostakowitsch, Hildur Guðnadóttir, Kode 9 und natürlich Arnold Schönberg. Wer weiß, vielleicht ist einiges anders überliefert, aber mit ein, zwei kleinen Änderungen könnte es circa hinkommen.« (Thomas Köck)

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